Herzlich Willkommen auf der offiziellen Homepage des VfB 1914 Leimen e.V.
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Spielberichte der "Zweiten"

VfB Leimen II - SG Kirchheim II

Vorabrunde des Krombacher Kreispokals Heidelberg am 22. Juli 2012

 

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison versprach für die Mannschaft des neuen Spieler-Trainers Simon Skowronek gleich ein besonderes zu werden. Zum einen deshalb, weil es sich um ein Pokalspiel gegen einen höherklassigen Gegner handelte, zum anderen, weil es den Abschluss des diesjährigen Stadionfestes bildete. Außerdem fand mit Tim Brückner ein Spieler den Weg zurück ins Otto-Hoog-Stadion, der nach dem Gewinn der Meisterschaft mit dem VfB II im letzten Jahr eine neue Herausforderung bei der SGK sucht.

 

Das Spiel begann recht flott und beide Mannschaften begegneten sich von Anfang an auf Augenhöhe. Schnell wurden auf beiden Seiten gute Einschussmöglichkeiten heraus gespielt, aber zunächst hielten die beiden Abwehrreihen stand.

 

Nach 20 Minuten fiel dann der erste Treffer für den VfB. Kalischko wurde im Strafraum der SGK frei gespielt, fackelte nicht lange und hatte etwas Glück, dass sein Schuss einen Tick abgefälscht wurde und somit unhaltbar für den Gästekeeper zum 1:0 einfuhr.

 

Nach etwas mehr als einer halben Stunde kam Kirchheim zum Ausgleich. Einen gut getretenen Freistoß von Rückkehrer Brückner konnte VfB-Kepper Barth zunächst parieren, gegen den Nachschuss eines Kirchheimer Stürmers aus kurzer Distanz war er dann leider machtlos.

 

Nach der Pause entwickelte sich auf dem Rasen des Otto-Hoog-Stadions bei gefühlt 35° C ein waschechter Pokalfight. Keines der Teams wollte sich bei Sonnenschein pur und mitten in der Vorbereitung die Strapazen einer Verlängerung antun. Also spielten beide Vereine voll auf Sieg.

 

In der 71. Minute wurde dann Kalischko von Schiedsrichter Patrick Sturm des Feldes verwiesen. Nach einem Zweikampf wollte er eine Beleidigung durch den Leimener Stürmer gehört haben und entschied daher, dem VfB-Torjäger die rote Karte zu zeigen.

 

Trainer Skowronek entschied sich trotz des Platzverweises gegen eine taktische Umstellung und ließ die Mannschaft in den letzten 20 Minuten ohne echte Spitze agieren. Dies hatte zur Folge, dass Kirchheim nun optisch überlegen war, gefühlt mehr Ballbesitz hatte und Leimen sich aus einer kompakten Defensive heraus aufs Kontern verlegte.

 

Für die folgende Energieleistung muss man vor den Spielern den Hut ziehen. Die meisten Kirchheimer Angriffe wurden von der starken Abwehr um Kapitän Jan Schlosser rechtzeitig abgefangen. Die Torschüsse der SG konnte der überragend haltende Marco Barth allesamt parieren.

 

Sobald Leimen im Ballbesitz war, ging nach vorne die Post ab. Vor allem über die schnellen Flügelstürmer Hörner und Holderbach lief jetzt eine Menge. Über die rechte Seite wurde dann auch der Führungstreffer von Tobias Selzer erzielt, der eine flache Hereingabe freistehend einschieben konnte.

 

Kirchheim drängte bis zum Schluss weiter auf den Ausgleich, aber das Leimener Bollwerk hielt den Versuchen des A-Ligisten bis zum Schlusspfiff stand.

 

Im Endeffekt konnte sich Leimen über einen glücklichen aber keinesfalls unverdienten Einzug in die erste Hauptrunde des Krombacher Kreispokals freuen. Dort wartet am kommenden Mittwoch, den 1. August um 19:30 Uhr mit dem SV 08 Waldhilsbach die nächste Truppe aus der A-Klasse. Die Favoritenrolle liegt hier auch ganz klar auf Seiten des höherklassigen Gastes; aber mit der Form aus dem Kirchheim-Spiel kann man durchaus auf eine weitere Pokalüberraschung durch den VfB II hoffen.

 

Aufstellung

M. Barth – Vogel, Schlosser, C. Wolf, Vultaggio – Ullrich, N. Selzer – S. Skowronek, T. Selzer, Hörner – Kalischko

 

Wechsel

S. Wolf für C. Wolf; 55. Min.

Degraf für N. Selzer; 65. Min.

Holderbach für S. Skowronek; 72. Min.

Buszlauer für Vogel; 80. Min.

 

Tore

1:0 Kalischko; 21. Min.

1:1; 34. Min.

2:1 T. Selzer; 75. Min.

 

Bes. Vorkommnisse

Rote Karte gegen Kalischko; 71. Min.

 

-Steiger, 30.7.2012-

2. Platz für VfB Leimen II beim Jubiläumsturnier zum 25. jährigen Bestehen des KSV Aramäer Leimen

Nach der ersten Trainingswoche wartete schon der erste Test auf die Spieler von Trainer Simon Skowronek. Der VfB II war beim Jubiläumsturnier der Aramäer Leimen eingeladen und belegte an einem sonnigen und sehr heißen Tag einen guten zweiten Platz.

 

In der Vorrunde traf man zunächst auf den TSV Gauangelloch II, in dessen Stadion das Turnier ausgetragen wurde. In den 20 Spielminuten fiel gerade mal ein Tor und das erzielte der VfB in Form von Arthur Hörner. Der von der A-Jugend aufgerückte Hörner spielte auf der linken Außenbahn und lieferte bei seinem ersten Einsatz in einer Herren-Mannschaft gleich eine ordentliche Leistung ab. Vorbereitet wurde der Treffer von Hendric Glatting, der eine Freistoßflanke von Spieler-Trainer Skowronek im Strafraum verlängerte.

 

Das zweite Gruppenspiel gegen Mor Abrohom Aschaffenburg endete 0:0. Leimen war das klar bessere Team, ein Treffer sollte allerdings, trotz bester Möglichkeiten, nicht fallen.

 

Im dritten Gruppenspiel mussten Punkte her um das Halbfinale zu erreichen. Aber gegen die Aramäer Heilbronn verlor man leider knapp mit 0:1. VfB-Keeper Marco Barth musste mehrmals sein ganzes Können aufbieten um einen früheren Rückstand zu verhindern, aber gegen den entscheidenden Treffer war er leider machtlos.

 

Dank der Schützenhilfe des TSV Gauangelloch II reichte es trotzdem für das Halbfinale. Dort wartete der Sieger der Gruppe A, Mor Gabriel Kirchardt. Das turbulente und schnelle Spiel endete nach 2x 10 Minuten regulärer Spielzeit 2:2; für Leimen trafen Emin Karaaslan und zum zweiten Mal Hörner.

Im darauf folgenden Elfmeterschießen krönte Torwart Barth seine starke Leistung an diesem Tag, als er den fünften Elfmeter der Kirchardter parierte und den VfB damit ins Finale beförderte.

 

Dort warteten wieder die Aramäer Heilbronn. Die Leimener, die nach dem zweiten Gruppenspiel nur noch auf elf fitte Spieler zurückgreifen konnten, hielten kämpferisch und spielerisch vorbildlich dagegen, aber die Heilbronner waren am Ende dann doch diesen berühmten Tick besser und konnten sich mit einem 2:1 den verdienten Turniersieg sichern. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Ullrich änderte daran leider nichts mehr.

 

Auf diese Leistung kann der C-Klassenmeister durchaus aufbauen. Phasenweise bot die Mannschaft um Geburtstagskind Erik Vogel schönen Fußball und gab sich trotz – ob der frühen Vorbereitungsphase – konditioneller Probleme nie auf. Unterm Strich bot sich dem Team eine tolle Konditionseinheit unter Wettbewerbsbedingungen. Arbeiten die Spieler in den nächsten Wochen so zielstrebig und motiviert weiter an sich, braucht sich vor dem Start in die Liga keiner zu fürchten.

 

Es spielten

M. Barth, Gayer, Glatting, Hörner, Kalischko, Karaaslan, N. Selzer, T. Selzer, S. Skowronek, Schlosser, Steiger, Ullrich, Vogel, S. Wolf

 

Tore

Hörner (2), Karaaslan, Ullrich

 

-Steiger, 9.7.2012-

VfB Rauenberg II - VfB Leimen II 2:0 (1:0)

Absolvierte sein letztes Spiel an der Seitenlinie des Meisters: Trainer Francisco "Chico" Lerma

22. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 28.05.2012

 

Die Saisonziele wurden erreicht, der Aufstieg war perfekt – man merkte der Mannschaft von Trainer Lerma an, dass das letzte Spiel beim Namensvetter aus Rauenberg noch nicht einmal mehr Testspielcharackter hatte.

 

Mit Nazarenus, Schlosser, Tobias Selzer und Stefan Wolf bot der scheidende Trainer nur vier Stammspieler auf. Co-Trainer Simon Skowronek, Geburtstagskind Ullrich und Kalischko waren gar nicht erst im Kader; Brückner, Nico Selzer und Christian Wolf befanden sich mit der A-Jugend des VfB auf deren Abschlussfahrt in Spanien und Steiger und Vogel wurden nur als "Notnagel" in den Kader berufen.

 

Der Trainer wollte die Spieler belohnen, die bisher zu wenigen Einsatzzeiten kamen, sich aber während der gesamten Saison trotzdem vorbildlich im Training einsetzten und im Kampf um einen Platz unter den ersten Elf den etablierten Spielern ordentlich Druck machten.

 

Zudem wurde Sven Biermann bei seinem Abschiedsspiel zusätzlich damit belohnt, dass er den Meister als Kapitän auf den Platz führen durfte.

 

Dass die Mannschaft noch nie so zusammen spielte wie an diesem Tag und dem ein oder anderen Akteur die Fitness und Spritzigkeit aber auch die Spielpraxis fehlte, merkte man in den ersten 45 Minuten nur bedingt. Leimen kontrollierte die Begegnung und erspielte sich – vor allem über die linke Seite – immer wieder gute Chancen, die aber allesamt liegen gelassen wurden.

 

Die wenigen, aber durchaus gefährlichen Vorstöße des Gastgebers wurden spätestens vom heute gut aufgelegten Leimener Keeper Marco Barth vereitelt.

 

Beim letzten Angriff von Rauenberg vor der Pause war aber leider auch er machtlos. Im Zentrum stimmte die Abstimmung nicht, wodurch sich Heim alleine zwei Gegenspielern gegenüber sah. Den Ballführenden konnte er immerhin noch nach außen abdrängen, doch dessen Flanke konnte er nicht mehr verhindern. In der Mitte des Leimener Strafraums konnte dann Hammer freistehend zum viel umjubelten Führungstreffer abschließen.

 

Bereits in der Pause schöpfte Leimens Trainer Lerma sein gesamtes Wechselkontingent aus um weiteren Jungs aus der "zweiten Reihe" zu ihrem verdienten Einsatz zu verhelfen.

 

In der zweiten Hälfte verlor die Begegnung leider immer weiter an Tempo. Der letzte Wille, bei gefühlten 35° C noch einmal das letzte aus sich heraus zu holen um dieses Spiel zu drehen, merkte man den Gästen (verständlicherweise) nicht an.

 

Rauenberg dagegen kämpfte um jeden Zentimeter und bot noch einmal alles auf. Ein Sieg gegen den Meister zum Abschluss war das erklärte Ziel.

 

So wundert es auch nicht, dass Torchancen in der zweiten Hälfte absolute Mangelware blieben. Leimen mühte sich in der Offensive zwar, aber die Abstimmung untereinander war aufgrund der komplett durchrotierten Mannschaft nicht gut genug um die ordentlich gestaffelte Defensive der Rauenberger zu knacken.

 

Rauenberg selbst versuchte sich bei Ballgewinnen – auch in Hälfte zwei hatte Leimen deutlich mehr Ballbesitz – mit schnellen Aktionen in die Spitze. Aber eine konzentrierte Abwehrarbeit der Viererkette, die Trainer Lerma nach gut einer Stunden auch noch mal umstellte, reichte aus um dafür zu sorgen, dass Torwart Barth sein Können kaum noch zeigen musste, bei langen Bällen über die Abwehr hinweg aber stets wachsam und ein sicherer Rückhalt war.

 

Der entscheidende Treffer fiel dann auch nach einem Leimener Ballverlust in der Hälfte des Gegners. Der Rauenberger Angreifer tankte sich auf der rechten Abwehrseite Leimens, die durch den Angriff weit aufgerückt war, durch und spielte den Ball von dort aus quer vors Tor. Stürmer Wipfler hatte ungedeckt wenig Mühe damit den Endstand herbei zu führen.

 

Leimen hatte im Anschluss zwar noch die Gelegenheit zum Anschlusstreffer, aber wie schon im ersten Durchgang wurden auch jetzt die Chancen vergeben.

 

So kann man sagen, dass Rauenberg zwar nicht die bessere, aber dafür die effektivere Mannschaft war und schlussendlich die drei Punkte auch verdient einsammeln konnte. Für Leimen war die Saison allem Anschein nach bereits nach dem Sieg gegen Frauenweiler in der Vorwoche beendet. Trotzdem lieferte man, vor allem in der ersten Halbzeit, eine durchaus ordentliche Leistung ab und hätte mit etwas mehr Glück und Konsequenz im Abschluss das Feld auch als Sieger verlassen können.

 

Diese Niederlage ist am Ende zwar unschön, kann aber auf Sicht natürlich nicht die Freude über die großartige Saison der Mannschaft trüben. Ein Großteil der Spieler stieß noch auf dem Gelände des VfB Rauenberg und später noch im eigenen Clubhaus auf die tolle Saison und den Geburtstag von Torjäger Christian Ullrich an.

 

Die kommenden Aufgaben lassen sich wohl auch wieder etwas leichter in Angriff nehmen: die Abschlussfeier, das Abschlusstraining mit den Spielern aus der A-Jugend, die den Kader in der B-Klasse weiter aufwerten werden und die Abschlussfahrt nach München stehen in den nächsten zwei Wochen an. Bei diesen Ereignissen wird der VfB mit Sicherheit auch wieder in Bestbesetzung auftreten.

 

Anschließend beginnt die Sommerpause, die spätestens mit dem Stadionfest am 20./21. Juli und der darauf folgenden Vorbereitung auf die Saison in der B-Klasse enden wird. Aber bis dahin wird erst noch der hoch verdiente Meistertitel gefeiert werden.

 

Aufstellung

M. Barth – Osnowin, Schlosser, Heim, S. Wolf – Nazarenus, Biermann – Glatting, T. Selzer, Tuna – D. Skowronek

 

Wechsel

Cottone für D. Skowronek; 46. Min.

Salzgeber für S. Wolf; 46. Min.

Yildiz für T. Selzer; 46. Min.

 

Tore

1:0 Hammer; 40. Min.

2:0 Wipfler; 80. Min.

 

-Steiger, 29.5.2012-

VfB Leimen II - FC Frauenweiler 3:0 (3:0)

21. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 20.05.2012

 

Das letzte Heimspiel der Saison stand unter einem ganz besonderen Stern. Natürlich wollte sich der Meister der C-Klasse Südwest, der VfB Leimen II, von seinen Fans – die bei herrlichem Wetter zahlreich den Weg ins Otto-Hoog-Stadion fanden – mit einer ordentlichen Leistung verabschieden. Zusätzlich war mit dem FC Frauenweiler der hartnäckigste Verfolger des VfB zu Gast. Dem FC ist es in dieser Saison auch als einzigem gelungen, die Lerma-Truppe in einem denkwürdigen Spiel in der Hinrunde mit 2:1 zu schlagen. Und die Krönung: die Begegnung sammelte bei Facebook so viele Stimmen, dass Ligaweb.tv nach Leimen kam um die Partie aufzuzeichnen und einen professionellen Spielbericht anzufertigen.

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Nun aber zum Spiel selbst. Die Frage, ob auf die Mannschaft des VfB ein hartes Stück Arbeit zukommen würde, stellte sich im Vorfeld nicht. Das Wetter hielt mit heißen Temperaturen, wenig Wind und praller Sonne das, was die Meteorologen im Vorfeld versprachen und die Gäste aus Frauenweiler hielten von Beginn an dagegen. Obwohl die Meisterschaft nicht mehr zu schaffen war, wollte man wenigstens den direkten Vergleich gegen den VfB in dieser Saison für sich entscheiden. Zudem gilt es nach wie vor Platz 2 gegen die SG Rettigheim/Mühlhausen zu verteidigen.

 

Frauenweiler überließ Leimen von Beginn an die Kontrolle und zog sich weit zurück. Die ersten Attacken wurden auf Höhe der Mittellinie gestartet. In der gegnerischen Hälfte wartete dann ein gut gestaffelter Gegner auf den VfB. Leimen sprühte am heutigen Tag jedoch vor Spielfreude, ließ den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen laufen und wartete geduldig auf die Lücke in der Hintermannschaft des Gegners.

 

Mit dem ersten Torschuss erzielte man auch direkt die Führung, als Tobias Selzer eine Flanke von Ullrich freistehend aus sieben Metern einköpfte.

 

Das frühe Tor schadete dem Spiel keineswegs, denn Frauenweiler wollte hier nicht verlieren. Bei Ballbesitz schalteten die Gäste schnell um und versuchten vor allem mit langen Bällen auf die schnellen Stürmer immer wieder ihr Glück. Jedoch stand die Abwehr des Meisters einmal mehr bombensicher. Und das, obwohl mit Jan Schlosser der zuverlässige Abwehrchef des VfB mit Rückenproblemen passen musste. Sein Vertreter Nico Selzer und Nebenmann Christian Wolf spielten die Partie allerdings mit unglaublich viel Ruhe herunter, sodass man nie auf die Idee kommen konnte, dass dies ihr erstes gemeinsames Auftreten in der Innenverteidigung war.

 

Der Gastgeber seinerseits versuchte natürlich die sich nun entstandenen Räume im Mittelfeld zu nutzen. Und das mit Erfolg. Mehrmals erspielte man sich gute Einschussmöglichkeiten. Eine davon nutzte dann Marcel Kalischko. Der Flügelstürmer wurde mit einem Diagonalball auf die Reise in Richtung FC-Tor geschickt, ließ den Keeper der Gäste ins leere laufen und vollendete in aller Ruhe zum 2:0.

 

Die letzte viertel Stunde vor der Pause gehörte nur dem VfB. Man ließ nun Ball und Gegner laufen und versuchte, das Spielgeschehen möglichst ruhig zu halten. Ein Mal hatte man das Glück dann allerdings auf seiner Seite, als ein langer Ball der Gäste am Strafraum per Kopf verlängert wurde. Ein Angreifer des FC nutzte die erste und einzige Unachtsamkeit in der Hintermannschaft des VfB um den Ball über die Linie des VfB-Tores zu spitzeln. Der Assistent an der Seitenlinie hob allerdings die Fahne – Abseits! Leimen führte weiter mit zwei Toren.

 

Quasi mit dem Pausenpfiff folgte dann die Vorentscheidung. Tobias Selzer spielte den aufgerückten Stefan Wolf auf der linken Seite hervorragend frei. Dieser lief mit dem Ball am Fuß bis auf die Grundlinie, legte mit viel Übersicht in den Strafraum zurück und Nazarenus schob den Ball von dort ins Tor.

 

Die zweite Hälfte war bei weitem nicht mehr so ereignisreich wie der erste Durchgang. Durch die hohen Temperaturen wurde das Spiel für die Beteiligten natürlich nicht einfacher. Leimen nahm nun spürbar ein, zwei Gänge raus und Frauenweiler bekam zum einen dadurch, zum anderen aber auch durch eine etwas offensivere Ausrichtung mehr Spielanteile.

 

Das Chancenverhältnis war in den zweiten 45 Minuten in etwa ausgeglichen. Beide Teams hätten durchaus noch einen Treffer erzielen können, aber die größte Möglichkeit für Leimen verhinderte Torwart Achsenick mit einer tollen Parade und ein schöner Freistoß des FC klatschte nur gegen den Pfosten des Leimener Tores.

 

Das Highlight der zweiten Hälfte war ein tolles Solo von Christian Ullrich, der am gegnerischen Strafraum drei, vier Gegenspieler stehen ließ. Seinen sehenswerten Alleingang beendete er mit einem Pass vor das Tor der Gäste, sein Abspiel fand aber leider keinen Empfänger.

 

Gegen Ende plätscherte das Spiel so vor sich hin. Trainer Lerma schöpfte sein Wechselkontingent ungewohnt früh aus und man merkte den Spielern auf beiden Seiten die Anstrengungen der 90 Minuten doch deutlich an.

 

Als dann Schiedsrichter Ralf Klomann das Spiel beendete, fanden sich die VfB`ler noch zum Feiern auf Höhe ihrer Fans ein. Die große Meisterfeier gab es zwar schon letzte Woche, aber auch heute wurde ordentlich Bier und Wasser übereinander verschüttet. Die Spieler streiften sich die heiß ersehnten Meistershirts über, fanden sich für ein abschließendes Meisterschaftsfoto ein und bedankten sich bei Trainer Lerma mit einer Laola-Welle.

 

Der Coach und einige Spieler durften dem Team von Ligaweb auch noch Rede und Antwort stehen.

 

Man kann die Mannschaft derzeit nicht oft genug loben. Obwohl das wichtigste Saisonziel schon vor einer Woche erreicht und gefeiert wurde, riefen die Spieler im letzten Heimspiel noch einmal eine sehr starke Leistung ab und fuhren einen nie gefährdeten Sieg gegen den voraussichtlichen Vizemeister ein. Mit diesem Wissen kann man als Fan mehr als beruhigt zum letzten Saisonspiel nach Rauenberg fahren. Die Mannschaft wird mit Sicherheit bestrebt sein, für die Schlachtenbummler und auch für sich selbst die Saison dahingehend zur krönen, dass man in 22 Spielen nur sieben Punkte liegen gelassen und in der Rückrunde jedes Spiel gewonnen hat.

 

Aufstellung

Steiger – Vogel, N. Selzer, C. Wolf, S. Wolf – Nazarenus, S. Skowronek – Brückner, T. Selzer, Kalischko – Ullrich

 

Wechsel

Osnowin für Brückner; 60. Min.

Glatting für Ullrich; 65. Min.

Heim für T. Selzer; 70. min.

 

Tore

1:0 T. Selzer; 5. Min.

2:0 Kalischko; 29. Min.

3:0 Nazarenus; 44. Min.

 

-Steiger, 21.5.2012-

VfB Leimen II - VfR Walldorf II 4:1 (3:0)

20. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg-Südwest am 13.05.2012

 

Die Vorzeichen waren klar: mit einem Sieg steht der VfB Leimen II mit einem Bein in der B-Klasse. Lässt allerdings der FC Frauenweiler gleichzeitig gegen den FC Schatthausen Punkte liegen, steht die Lerma-Truppe zwei Spieltage vor dem Ende als Meister der C-Klasse 2012 fest.

 

Und die Mannschaft ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass man diesen Dreier gegen den Tabellendritten einfahren wollte. Walldorf kam mit ordentlich Rückenwind ins Otto-Hoog-Stadion. Immerhin hatten sie in der Rückrunde bisher kein Spiel verloren und konnten sich bei einem Sieg sogar noch leichte Hoffnungen auf den Relegationsplatz machen. Leimen war also gewarnt.

 

An das Hinspiel in Walldorf konnte sich jeder noch gut erinnern. Leimen hatte das Spitzenspiel in Frauenweiler zwar vor Augen, aber noch nicht in den Köpfen, lieferte eine tolle Leistung ab und sackte drei hochverdiente Punkte ein.

 

Das Rückspiel begann nun wunschgemäß für den VfB. Es wurde direkt Druck auf die Abwehr des VfR aufgebaut und den ersten Abstimmungsfehler in der Defensive der Gäste nutzte Kalischko zur frühen 1:0-Führung.

 

Besser hätte das Spiel kaum beginnen können. Leimen besaß von Anfang an die nötige Ruhe bei Ballbesitz. Keiner ließ sich zu unnötigen, riskanten Fehlpässen im Spielaufbau verleiten und doch erspielte sich der Gastgeber schon in der Anfangsphase mehrere gute Chancen.

 

Nach noch nicht einmal 20 Minuten schnürte Kalischko seinen vierten Doppelpack der Saison. Sein erster Schuss wurde zwar noch geblockt, aber im Nachsetzen versenkte er das Leder im VfR-Tor.

 

Der VfB lieferte in den folgenden Minuten eine seine besten Saisonleistungen ab. Walldorf hielt allerdings dagegen und ließ sein technisches Können immer wieder aufblitzen. Die sich nun – aufgrund der Leimener Spielfreude – ergebenden Räume im Mittelfeld wussten die Gäste geschickt zu nutzen. Jedoch war die Abwehr um die Innenverteidiger Schlosser und Christian Wolf wieder einmal hellwach und beendete die meisten Angriffe von Walldorf noch vor der Strafraumgrenze.

 

Bereits vor der Pause konnte Leimen dann auf 3:0 erhöhen. Ullrich nutzte die sich ergebende Chance für seinen Treffer gewohnt sicher.

 

Nach der Pause veränderte sich das Bild aus der ersten Hälfte kaum. Leimen hatte zwar nicht mehr ganz so viel Zug zum Tor, war aber weiter klar überlegen. Bereits kurz nach dem Wiederanpfiff war es dann Tim Brückner, der einen weiteren VfB-Angriff mit dem 4:0 abschloss.

 

 

Leimen nahm nun von Minute zu Minute das Tempo aus seinem Spiel, ohne jedoch die Kontrolle über die Begegnung zu verlieren. Man muss dem Team an dieser Stelle einfach ein Kompliment für die bisherigen Leistungen in dieser Saison machen. Das Spiel gegen Walldorf war ein absolutes Spiegelbild dieser Runde: Leimen war um Spielkontrolle bemüht, zeigte taktisch und technisch hervorragende Leistungen und stand hinten – von einigen, wenigen Ausnahmen abgesehen – bombensicher.

 

Eine dieser Ausnahmen gab es auch am heutigen Tag. Christian Wolf konnte einen durchgebrochenen VfR-Stürmer nur per Foul im Strafraum am Torabschluss hindern. Den zu recht gegebenen Elfmeter verwandelte Randy Dodson mit einem kräftigen Schuss sicher.

 

In den letzten zehn Minuten beschränkte sich Leimen auf die Verwaltung der Führung. Die sich ergebenden Kontermöglichkeiten wurden zwar schnell und schön ausgespielt, führten aber leider nicht mehr zu weiteren Torerfolgen.

 

Kurz vor dem Abpfiff erfuhren die Spieler dann von der 2:4-Niederlage von Frauenweiler gegen den FC Schatthausen II. Diese Konstellation bedeutete den vorzeitigen Meistertitel für Leimen und damit den lang ersehnten Aufstieg in die B-Klasse.

 

Nach Spielende brachen dann auch alle Dämme. Noch auf dem Rasen des Otto-Hoog-Stadions gab es die erste von unzähligen Bierduschen. Ziel des „Anschlages“ war natürlich Meistertrainer Francisco „Chico“ Lerma. Die Mannschaft feierte ihren Erfolg ausgelassen auf dem Vereinsgelände und die Party schien zunächst kein Ende zu nehmen.

 

Nach ein par Stunden verlagerte sich das Geschehen allerdings ins Zentrum von Leimen. Auf dem dort stattfindenden Frühlingsfest wurde beim Stand des VfB bis tief in die Nacht hinein weiter gefeiert, als gäbe es kein Morgen; eine Polonaise durch die Stadt und ein „Humba-Jubel“ der gesamten Mannschaft vor der Veranstaltungsbühne inklusive.

 

Noch während der Feierlichkeiten ließen die Spieler allerdings auch durchblicken: obwohl es in den folgenden zwei Spielen um nichts mehr geht, will man diese mit der selben Konzentration und Konsequenz wie die bisherigen 20 Saisonspiele angehen. In der Winterpause hatte sich die Mannschaft vorgenommen ohne Niederlage durch die Rückrunde zu kommen und dieses Ziel will jeder einzelne auf alle Fälle erreichen.

 

Die nächste Bewährungsprobe für den VfB II steht bereits vor der Tür: am kommenden Sonntag gastiert der Tabellenzweite FC Frauenweiler im Otto-Hoog-Stadion. Der FC ist der bisher einzige Gegner, der den VfB in dieser Saison schlagen konnte. Im Rückspiel soll nun, nach dem Willen des Aufsteigers, alles anders laufen und die Punkte beim letzten Heimspiel der Saison in Leimen bleiben.

 

Aufstellung

Steiger – Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – Nazarenus, S. Skowronek – Brückner, T. Selzer, Kalischko – Ullrich

 

Wechsel

N. Selzer für Schlosser; 52. Min.

Mallok für T. Selzer; 70. Min.

Glatting für Ullrich; 75. Min.

 

Tore

1:0 Kalischko; 2. Min.

2:0 Kalischko; 16. Min.

3:0 Ullrich; 38. Min.

4:0 Brückner; 55. Min,

4:1 Dadson (FE); 80. Min.

 

-Steiger, 14.5.2012-

1. FC Wiesloch II – VfB Leimen II 0:2 (0:0)

19. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 06.05.2012

 

Den Spielern des VfB war vor Beginn der Partie bereits klar: das wird heute ein schweres Stück Arbeit. Und sie sollten Recht behalten. Der 1. FC Wiesloch war der erwartet unangenehme Gegner und machte dem Tabellenführer das Leben richtig schwer.

 

Leimen bemühte sich auf dem Wieslocher Kunstrasen früh um die Kontrolle des Spiels, aber die hellwachen Spieler des FC ließen kaum flüssige Kombinationen zu. Bis zur Mittellinie durfte Leimen in aller Ruhe schalten und walten, aber in des Gegners Hälfte erwartete die Lerma-Truppe ein Bollwerk.

 

Es entwickelte sich ein hartes, aber nicht unfaires Spiel auf beiden Seiten. Wiesloch versuchte, die Leimener Kombinationen so schnell wie möglich zunichte zu machen und bei Ballgewinn die Hintermannschaft des Tabellenführers auszukontern. Leimen verzichtete daher zumeist auf eine riskante Spielweise und war auf sicheren Ballbesitz aus.

 

Aufgrund dessen waren Chancen auf beiden Seiten dann auch Mangelware. Nur ein Mal hatten die Leimener Anhänger den Torschrei schon auf den Lippen, als Tobias Selzer Ullrich den Ball quer legte und dieser freistehend einschob. Allerdings sah der Schiedsrichter, dass Ullrich beim Pass von Selzer im Abseits stand, also gab er das Tor folgerichtig nicht.

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen zunächst kaum. Leimen hatte mehr Spielanteile, aber Wiesloch ließ kaum Chancen zu. Das 1:0 erzielte Brückner dann auch aus der Distanz. Sein Flachschuss aus über 20 Metern Torentfernung war für den Wieslocher Keeper unhaltbar.

 

In den letzten Spielen sorgte die 1:0-Führung für Leimen immer für Sicherheit bei den Spielern von Coach Lerma. Doch heute war dem nicht so. Wiesloch setzte jetzt ebenfalls auf die Offensive und drängte auf den Ausgleich. Die Partie wurde von Minute zu Minute hitziger, war jedoch weiterhin fair.

 

Die Gastgeber erkämpften sich einige Torgelegenheiten und sorgen vor allem bei Standards immer wieder für Unruhe im VfB-Strafraum. Der Ausgleich sollte jedoch nicht fallen.

 

Dafür baute Leimen seine Führung aus. Christian Wolf fasste sich nach rund 70 Minuten ein Herz und stürmte mit dem Ball in die Hälfte des Gegners. Die Kugel gab er dort zwar ab, jedoch setzte er seinen Lauf bis in den Strafraum des FC fort, wo er erneut an den Ball kam und humorlos zum 2:0 abschloss.

 

Aber selbst nach diesem Treffer gab sich Wiesloch nicht auf und kämpfte um jeden Zentimeter des Feldes. Leimen hielt jedoch dagegen und zog sich tief in die eigene Hälfte zurück. Bis zum Abpfiff vergab sowohl der 1. FC als auch der VfB alle seine weiteren Chancen und so blieb es am Ende beim Erfolg für Leimen.

 

Da der VfB-Verfolger Nr. 1, der FC Frauenweiler, sein Spiel beim Tabellendritten VfR Walldorf II mit 1:0 verlor, konnte Leimen drei Spieltage vor dem Ende der Saison bis auf sechs Punkte davon ziehen. Dank des deutlich besseren Torverhältnisses von +56 (Frauenweiler +35) ist dem VfB bei einem Sieg am kommenden Spieltag gegen den VfR Walldorf II der Aufstieg nur noch theoretisch zu nehmen.

 

Vor dem Gegner wird man allerdings gewarnt sein, denn den FC Frauenweiler besiegt man in dieser Saison nicht im vorbei gehen. Der VfB wird sein ganzes Können aufbieten müssen, wenn er für die Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg sorgen will. Das Gute daran: keinem der Spieler mangelt es an der nötigen Motivation. Man darf sich auf eine spannende Begegnung am 20. Spieltag der Kreisklasse C im Otto-Hoog-Stadion freuen.

 

Aufstellung

Steiger – S. Skowronek, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – Nazarenus, N. Selzer – Brückner, T. Selzer, Kalischko – Ullrich

 

Wechsel

Glatting für Ullrich: 71. Min.

Vogel für Brückner; 75. Min.

Osnowin für Kalischko; 80. Min.

 

Tore

0:1 Brückner; 55: Min.

0:2 C. Wolf; 70. Min.

 

-Steiger, 11.5.2012-

VfB Leimen II – SG Rettigheim/Mühlhausen 6:1 (2:0)

18. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 25.04.2012

 

Der Tabellendritte gastierte zu diesem Abendspiel bei Flutlichtatmosphäre im Otto-Hoog-Stadion. Die Partie versprach im Vorfeld einiges; alle Beteiligten konnten sich noch gut an das Hinspiel erinnern. Eine hitzige Begegnung endete damals 0:0. Leimen musste damals über weite Strecken zu zehnt auskommen, da Simon Skowronek in der 35. Minute des Feldes verwiesen wurde. Erst eine viertel Stunde vor dem Ende war die Anzahl der Spieler wieder ausgeglichen, als auch Joschka Hack von Rettigheim vorzeitig duschen gehen "durfte".

 

Um eines vorweg zu nehmen: so dramatisch wie das Hinspiel wurde diese Begegnung nie. Diskussionsstoff gab es dennoch genug. Rettigheim/Mühlhausen begann das Spiel abwartend und ließ den VfB auf dessen eigenem Platz die Spielkontrolle übernehmen.

 

Die Gäste zeigten im Abwehrverhalten eine gute und kompakte Mannschaftsleistung. Für den VfB gab es in der Anfangsphase fast kein Durchkommen. Rettigheim selbst versuchte dann bei Ballgewinn schnell umzuschalten um die aufgerückte VfB-Defensive auszukontern. Die größten Chancen hatten die Gäste allerdings nach langen Bällen. Einige Abstimmungsprobleme in der Leimener Hintermannschaft sorgten immer wieder für Gefahr für das Tor von Keeper Steiger.

 

Die Führung gelang allerdings dem Tabellenführer. Kalischko wurde auf dem Weg zum Tor vom letzten Mann der Gäste unfair am Torabschluss gehindert. Dem Elfmeterpfiff des Schiedsrichters folgten einige Wortgefechte, da einige das Foul vor dem Strafraum gesehen haben wollten. Der Unparteiische nahm seine Entscheidung allerdings nicht zurück und Simon Skowronek verwandelte sicher zum 1:0.

 

Das Tor gab dem VfB deutlich mehr Sicherheit bei seinen Kombinationen. Das Gästetor konnte jedoch auch weiterhin nicht wirklich in Gefahr gebracht werden; es fehlte in vielen Situationen oft an den berühmten Kleinigkeiten.

 

Dennoch erzielte Ullrich kurz vor Einnahme des Pausentee`s noch das 2:0 für Leimen. Ein sehr wichtiger Treffer zum – Vorsicht, Phrase – psychologisch richtigen Zeitpunkt.

 

In der zweiten Halbzeit sah man dann zwei vollkommen unterschiedliche Spiele. Eines, das auf dem Rasen stattfand und eines, das auf der "Anzeigetafel" den Spielstand wiedergab.

 

Rettigheim war die eindeutig bessere Mannschaft – die Tore machten allerdings die Hausherren. Zunächst traf Ullrich zum 3:0. Wer an eine Vorentscheidung dachte, wurde eines bessere belehrt.

 

Leimen tat nun sehr wenig für das eigene Spiel und überließ den Gästen weitestgehend das Spielfeld. Folgerichtig trafen diese dann auch zum 3:1 und bekamen neue Hoffnung. In den folgenden Minuten machte Rettigheim mächtig Druck und schoss fast im Minutentakt auf das VfB-Tor. Aber ein weiterer Treffer sollte ihnen heute nicht gelingen.

 

Im Gegenzug erzielte der eingewechselte Glatting acht Minuten vor dem Ende das vorentscheidende 4:1. Ab diesem Zeitpunkt war dann auf beiden Seiten die Luft raus.

 

Ein Sonntagsschuss von Nazarenus und ein Gewaltakt von Brückner besorgten dann in den letzten Minuten des Spiels den Endstand.

 

Am Ende konnte Leimen einen deutlichen Erfolg verbuchen und die Tabellenführung sogar auf drei Punkte ausbauen. Jedoch verfälscht das Ergebnis das Spielgeschehen vollkommen. Zwei Spitzenteams der C-Klasse hatten heute nicht ihren besten Tag und lieferten eine Partie auf mäßigem Niveau ab. Den unterschied machte letztendlich nur die Chancenauswertung. Auch wenn Leimen über die 90 Minuten gesehen der verdiente Sieger war.

 

Aufstellung

Steiger – Vogel, Schlosser, C. Wolf, Meurer – Nazarenus, N. Selzer – S. Skowronek, T. Selzer, Kalischko – Ullrich

 

Wechsel

Brückner für N. Selzer; 39. Min.

S. Wolf für Kalischko; 65. Min.

Glatting für Ullrich; 79. Min.

 

Tore

1:0 S. Skowronek (FE); 35. Min.

2:0 Ullrich; 42. Min.

3:0 Ullrich; 60. Min.

3:1 Beyer; 77. Min.

4:1 Glatting; 82. Min.

5:1 Nazarenus; 86. Min.

6:1 Brückner; 90. Min.

 

-Steiger, 11.5.2012-

FC Rot II – VfB Leimen II 0:3 (0:2)

17. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 22.04.2012

 

Mit dem FC Rot II empfing am heutigen Tag die Mannschaft den VfB, die in Leimen von allen bisherigen Gegnern einem Punktgewinn am nächsten Stand. Im Hinspiel konnte Stefan Wolf per Freistoß den knappen 2:1-Erfolg für Leimen klar machen. Bis zu diesem Tor wäre eine Führung für Rot allerdings nicht unverdient gewesen.

 

Zu Beginn des Spiels war der FC der erwartet schwer zu spielende Gegner für den Tabellenführer. Die komplette Mannschaft der Hausherren stand sehr hoch und die Offensivabteilung übte schon tief in der VfB-Hälfte großen Druck auf den ballführenden Gästespieler aus. Da Leimen die ersten Minuten zu verspielt auftrat, kam Trainer Lerma an der Seitenlinie ganz schön ins Schwitzen.

 

Nach einer knappen viertel Stunde entdecke der VfB dann die langen Bälle für sich und konnte somit für Entlastung sorgen. Mit dieser "Taktik" kam dann wiederum die Abwehr des FC nicht wirklich zurecht und das Spielgeschehen verlagerte sich zusehends in die Hälfte der Gastgeber.

 

Nun begann Leimen auch, sich Chancen zu erspielen und einen tollen Pass von Tobias Selzer in die Schnittstelle der Abwehr konnte Ullrich dann auch zur Führung verwerten. Zu diesem Zeitpunkt eher glücklich als verdient.

 

Das Tor gab den Gästen dann weitere Sicherheit und Rot baute nicht mehr ganz so viel Druck auf wie zu Beginn der Partie. Das ermöglichte dem VfB auch bessere Kombinationen aus der eigenen Hälfte heraus.

 

Trotz allem blieb Rot – vor allem nach Standards – weiterhin sehr gefährlich und hätte kurz nach der VfB-Führung den Ausgleich erzielen können, aber das weiter auf Leimener Seite stehende Glück und das Torgebälk verwehrten dem Gastgeber den Treffer.

 

Das 2:0 erzielte Leimen dann per Freistoß, den Kalischko aus über 20 Metern in den Winkel des Roter Tores setzte.

 

Bis zum Pausenpfiff passierte dann nicht mehr viel. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig im Mittelfeld und ließen keine Großchancen mehr zu.

 

Nach Wiederanpfiff drängte der FC Rot zunächst auf das Tor des VfB und wollte den Anschlusstreffer erzielen. Dieses Unterfangen klappte jedoch nicht; vielmehr war es dann der Gast, der durch Stefan Wolf für die Vorentscheidung sorgen konnte.

 

In der letzten halben Stunde überließ der VfB Leimen dann dem FC Rot die Spielgestaltung. Aus einer stabilen Defensive heraus, die von den Standards des FC jedoch immer wieder in Bedrängnis gebracht wurde, verlegte sich der Tabellenführer aufs Kontern. Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten wollte jedoch kein Tor mehr fallen und so endete das Spiel mit einem im Endeffekt verdienten Sieger VfB Leimen.

 

Aufstellung

Steiger – Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – S. Skowronek, N. Selzer – Brückner, T. Selzer, Kalischko – Ullrich

 

Wechsel

Meurer für Brückner; 63. Min.

Nazarenus für Kalischko; 63. Min.

Mallok für T. Selzer; 76. Min.

 

Tore

0:1 Ullrich; 18. Min.

0:2 Kalischko; 24. Min.

0:3 S. Wolf; 55. Min.

 

-Steiger, 11.5.2012-

VfB Leimen II – SG Viktoria Mauer II 2:0 (1:0)

16. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 15.04.2012

 

Die Mannschaft von Trainer Lerma ging von Beginn an sehr konzentriert zu Werke. Immerhin war man gewarnt vor der zweiten Mannschaft der SG, gegen die man im Hinspiel innerhalb weniger Minuten eine Komfortable 3:0-Führung noch verspielte und am Ende nur einen Punkt mitnehmen konnte. Dass es so einen Spielverlauf nicht wieder geben soll, das war allen VfB`lern klar.

 

Und so übernahm man direkt die Initiative und spielte druckvoll in Richtung des Gästetores. Leimen konnte schnell die Spielkontrolle übernehmen und sich einige Chancen herausspielen.

 

Die Führung erzielte Kalischko allerdings aus einem Standard heraus, als er einen Freistoß in Wembleyart an die Unterkante der Querlatte setzte. Von dort aus sprang der Ball wohl knapp hinter die Line, dann wieder an die Latte und letztendlich deutlich ins Tor.

 

Bis zur Pause ließ die VfB-Defensive nichts mehr anbrennen. Der Ausbau der Führung wurde zunächst allerdings verpasst.

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich erstmal nicht viel. Leimen war weiter die bestimmende Mannschaft, konnte seine Chancen aber nicht wie gewünscht nutzen.

 

Ein schnell vorgetragener Angriff von der linken Seite besorgte dann den Endstand. Die Flanke von Stefan Wolf verfehlte Meurer im Zentrum zwar knapp, aber Kalischko war am langen Pfosten zur Stelle und köpfte den abgefälschten Ball zum 2:0 ins Tor von Mauer.

 

Danach begann die stärkste Phase der Gäste und der VfB verlegte sich fast ausschließlich auf die Verteidigung der Führung. Mauer baute nun deutlich mehr Druck auf und kam nach mehreren guten Kombinationen zu einigen Chancen. Allerdings fehlte entweder das nötige Glück im Abschluss, die Abwehr der Hausherren war zur Stelle oder der gute VfB-Keeper Marco Barth hielt seinen Kasten sauber.

 

Nach einer guten viertel Stunde konnten sich die Gastgeber dann wieder mehr Spielanteile erarbeiten und dafür sorgen, dass die eigene Abwehr etwas Luft zum durchatmen bekam. Von nun an war es ein Spiel auf Augenhöhe mit guten, aber wenig zwingenden Möglichkeiten auf beiden Seiten.

 

So blieb es am Ende bei einem verdienten Erfolg für den VfB Leimen, der damit seine Tabellenführung vor dem punktgleich auf Rang zwei stehenden FC Frauenweiler dank des besseren Torverhältnisses verteidigen konnte.

 

Aufstellung

M. Barth – Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – S. Skowronek, N. Selzer – Brückner, T. Selzer, Kalischko – Ullrich

 

Wechsel

Meurer für T. Selzer; 35. Min.

Heim für S. Skowronek; 76. Min.

Glatting für Ullrich; 82. Min.

 

Tore

1:0 Kalischko; 25. Min.

2:0 Kalischko; 62. Min.

 

-Steiger, 11.5.2012-

Heidelberger SC II - VfB Leimen II 1:5 (0:1)

Erik Vogel (l.) sorgte mit seinem ersten Saisontreffer für den Endstand

15. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg-Südwest am 01.04.2012

 

An diesem ersten April war glücklicherweise keiner der VfB-Spieler zu Scherzen aufgelegt und so wurden die drei Punkte aus Heidelberg humorlos eingesackt und nach Leimen verfrachtet. So klar, wie es sich nach Schlusspfiff darstellte, war die Sache allerdings vor dem Anspiel bei weitem nicht.

 

Leimen fuhr hellwach zur zweiten Mannschaft des HSC. Die waren und sind zwar Tabellenletzter, jedoch hatten sie ihren einzigen Sieg immerhin gegen den bisherigen Tabellenführer FC Frauenweiler geholt. Und sie baten die Spieler von Trainer Lerma auf dem ungeliebten und ungewohnten Hartplatz zum Tanz. Ungewohnt glücklicherweise in der Hinsicht, dass der Platz des HSC sehr gut bespielen war. Auch wenn ein par Regentropfen dem Geläuf vorab gut getan hätten, war doch der einheitliche Tenor der Mannschaft nach dem Spiel: das hat Spaß gemacht, heute! War ein bisschen wie Straßenfußball.

 

Denn im Gegensatz zum alten VfB-Hartplatz ist der des HSC gut in Schuss und eben. Leimen stellte sich beim Warmlaufen gut auf den Platz ein und machte von Beginn an klar, wer Herr im Hause ist. Heidelberg stand tief und lauerte auf Konter - nur ließ Leimen heute keine zu. Da keiner der Spieler während eines Zweikampfes Gefahr laufen wollte zu Boden gehn zu müssen, wurden die Bälle rechtzeitig gespielt, unnötige Dribblings wurden vermieden und so bot der VfB II den mitgereisten Fans eine tolle Leistung.

 

Leider dauerte es etwas, bis die Spieler sich selbst dafür belohnten. Nach mehreren knappen Fehlschüssen war es dann letztlich Kalischko, der vom heute agilen und überall auf dem Feld auffindbaren Tobias Selzer freigespielt wurde, die Übersicht behielt und Ullrich am langen Pfosten mit einem Lupfer bediente. Der musste nur noch den Kopf zur Führung hin halten.

 

Einige Minuten später war er allerdings etwas zu sehr auf den Torerfolg aus. Skowronek schlug einen Freistoß von links vor das Tor der Gastgeber, Chrisitan Wolf verlängerte per Kopf und Ullrich hob zusätzlich noch seinen Fuß in die Flugbahn des Balles, woraufhin der Schiedsrichter korrekterweise auf Abseits entschied, statt auf 0:2.

 

Dann sorgte der sonst zuverlässige Schlosser für einen kleinen Schock in den VfB-Reihen, als er in einem Zweikampf in Höhe der Mittellinie das Gleichgewicht verlor. Sein Gegenspieler war auf und davon - allerdings machte Keeper Marco Barth durch ein gutes Stellungsspiel im eins gegen eins den Winkel mit jedem Schritt immer kleiner. Letztendlich schoss der Angreifer des HSC am Tor vorbei.

 

Bis zum Pausentee passierte nicht mehr viel. Nach dem Wiederanpfiff begann Leimen dort, wo es aufgehört hatte und setzte den Gegner gleich wieder unter Druck. Die Folge: das zweite Tor des Tages durch Nazarenus. Eine für alle Beteiligten unübersichtliche Situation nutzte er zu einem erfolgreichen Schuß aus der zweiten Reihe.

 

Dann kam der in dieser Rückrunde obligatorische Gegentreffer. Ein Missverständnis in der VfB-Defensive nutzten die Angreifer des HSC um sich eine guten Einschussmöglichkeit heraus zu spielen und Christian Wolf konnte im letzten Moment nur noch zu unfairen Mitteln greifen um den fälligen Treffer zu verhindern. Da dieß im Strafraum geschah, entschied der Unparteiische auf Elfmeter, welchen Bartholome auch sicher verwandelte.

 

Heidelberg witterte jetzt Morgenluft und übte wieder etwas mehr Druck auf den ballführenden Gegenspieler aus. Leimen blieb seiner Linie allerdings treu und erspielte sich durch schöne Kombinationen weitere Torgelegenheiten. Eine davon nutzte dann Kalischko eine knappe viertel Stunde nach dem Anschlusstreffer zur Vorentscheidung.

 

Angriff um Angriff rollte von nun an auf das HSC-Tor zu. Der VfB war gewillt, am heutigen Tage sein Torverhältnis aufzupolieren. Mit etwas mehr Ruhe und Übersicht beim berühmten letzten Pass wäre vielleicht ein noch deutlicheres Ergebnis möglich gewesen.

 

Den besten letzten Pass des Tages spielte dann allerdings der eingewechselte A-Jugendspieler Kevin Frei, als er frei vor dem Tor der Hausherren den am langen Pfosten lauernden Ullrich per Lupfer bediente. Ullrich wurden seine beiden Treffer heute recht einfach gemacht: musste er beim 1:0 noch den Ball mit dem Kopf ins Tor drücken, konnte er das 4:1 erzielen, indem er einfach nur den Fuß in die Flugbahn des Balles hielt.

 

Den Schlusspunkt an diesem sonnigen Mittag setzte dann Erik Vogel. In der Schlussphase von Coach Lerma auf der ungewohnten Position des linken Verteidigers eingesetzt, schlich er sich in den gegnerischen Sechzehner und vollendete den letzten Angriff des Spiels zum 5:1-Endstand.

 

Hatten die "alten Hasen" des VfB vor dem Spiel noch die Sorge, die Mannschaft könne sich heute im Angesicht des Hartplatzes zu diesem Pflichtdreier quälen, so wurden sie eines Besseren beleht. Leimen war zu jeder Phase des Spiels hellwach, konsequent in den defensiv geführten Zweikämpfen und ausgestattet mit einer enormen Spielfreude. Heidelberg stemmte sich zwar tapfer, konnte aber heute nicht viel gegen die Angriffswellen des neuen Tabellenführers der C-Klasse unternehmen.

 

Die nächste Partie steht für den VfB erst in zwei Wochen an. Dann empfängt man die Reserve der SG Viktoria Mauer, die den Tabellenführer Frauenweiler im eigenen Stadion ein 3:3-Unentschieden abtrotzte. Auch das Hinspiel gegen Leimen endete 3:3 - nach einer 3:0-Führung für die Lerma-Truppe nach 20 Minuten! Man sollte also gewarnt sein.

 

Will Mauer noch ein Wort um den Aufstieg mitreden, müssen sie in Leimen unbedingt punkten. Leimen dagegen hat zwar Rang Eins in der Tabelle zurück erobert, muss jetzt allerdings mit dem Druck des gejagt werdens zurecht kommen. 14 Tage bleibt dem Team um Trainer Lerma Zeit, diese Aufgabe anzunehmen, dann erwartet man mit der SG einen starken Gegner im Otto-Hoog-Stadion. Jedoch, und das dürfen die Spieler zum Anlass nehmen um mit breiter Brust ins Spiel zu gehen, als Favorit.

 

Aufstellung

M. Barth - S. Skowronek, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf - Nazarenus, N. Selzer - Brückner, Kalischko, T. Selzer - Ullrich

 

Wechsel

Vogel für S. Skowronek; 65. Min.

Frei für Kalischko; 75. Min.

N. Barth für S. Wolf; 80. Min.

 

Tore

0:1 Ullrich; 25. Min.

0:2 Nazarenus; 55. Min.

1:2 Bartholome; 60. Min - FE

1:3 Kalischko; 72. Min.

1:4 Ullrich; 83. Min.

1:5 Vogel; 88. Min.

 

-Steiger, 2.4.2012-

VfB Leimen II - SC Walldorf Safakspor 4:1 (1:1)

Erst das Abitur, dann der wichtige Führungstreffer: tolle Tage für Christian Wolf

14. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg-Südwest am 25.03.2012

 

Am wenigsten schmeckt einem die Suppe, die man sich selbst eingebrockt und richtig schön versalzen hat. Aber man lernt daraus, wenn man sie letztendlich doch auslöffelt. Dass dies meist mit etwas Glück unterstützt wird, wenn man in der Tabelle oben steht, ist eine Theorie, die sehr oft am sonntäglichen Stammtisch diskutiert wird.

 

Der VfB Leimen II lieferte am heutigen Tage sein wahrscheinlich schwächstes Saisonspiel ab. Nach Erklärungen dafür zu suchen würde sicher diesen Rahmen sprengen, also lassen wir das an dieser Stelle lieber sein und beschränken uns auf die Tatsache, dass die erste Hälfte von Fehlpässen im Spielaufbau dominiert wurde. Kaum ein Angriff, der vernünftig zu Ende gespielt wurde, dafür umso mehr unnötige, kraftraubende Dribblings im Mittelfeld.

 

Die Abwher wurde dadurch nicht wirklich entlastet. Die Gäste aus Walldorf witterten ihre Chance und setzten den VfB bereits in dessen eigenen Hälfte stark unter Druck. Die erste Möglichkeit des Spiels konnte dann auch der SC für sich verbuchen, als ein Stürmer eine flache Hereingabe von rechts nur knapp verpasste.

 

Die Führung ging zu dem Zeitpunkt, als sie fiel, auch durchaus in Ordnung. Einen zwingenden Torabschluss hatte Leimen bis dorthin nicht zustande gebracht. Ein schlecht aus der eigenen Abwehr herausgeschlagener Ball kam postwendend wieder zurück, SC-Angreifer Ülker überlief die Viererkette der Hausherren und schob zur Führung ein.

 

Im Anschluss verteidigte Walldorf diszipliniert und hart; auch das Spiel des VfB Leimen wurde ruppiger - die Lerma-Truppe nahm den Kampf an. Nach einer guten halben Stunde dezimierte der unparteiische dann die Gäste und schickte einen Walldorfer mit gelb-rot vorzeitig zum Duschen.

 

Ab diesem Moment spielte dann nur noch der VfB. Mehr Ruhe kam allerdings nicht ins Spiel und gelungene Kombinationen suchte man weiter vergeblich. So war es einer Einzelaktion von Kalischko geschuldet, der sich durch die gegnerische Abwehr tankte und zum 1:1 vollendete. Kurz zuvor wurde dem VfB der Ausgleichstreffer nach einem Eckball wegen vorangegangenem Foulspiels verwehrt.

 

Mit der Sonne im Rücken begann für die Hausherren der zweite Durchgang. Und man merkte den Spielern an, dass sie mit der ersten Hälfte unzufrieden waren und es deutlich besser machen wollten.

 

Die Bälle wurden früher gespielt, die Anzahl der Dribblings nahm ab und mit zunehmender Spieldauer ließen beim SC die Kräfte nach und es ergaben sich mehr Räume für Leimen. Diese wurden auch entsprechend genutzt und die Einschussmöglichkeiten nahmen in den zweiten 45 Minuten deutlich zu.

 

Gleichzeitig nahm die Stabilität der Defensive zu. Walldorf versuchte zwar weiter Nadelstiche nach vorne zu setzen, aber die VfB-Abwher hielt dem Druck bis zum Abpfiff stand. Nur eine Möglichkeit ließen die Gastgeber noch zu, aber ein SC-Stürmer konnte einen Abpraller nach einem Eckball aus dem Rückraum nur neben das Tor von Steiger setzen.

 

Christian Wolf machte es da schon besser und jagte einen Flachpass von links aus knapp 20 Metern Torentfernung zur Führung in den Winkel.

 

Das 3:1 erzielte dann Ullrich, als er eine schöne Offensivkombination mit einem Heber über des Schlussmann der Gäste vollendete. Damit hat er in jedem der letzten sechs Spiele mindestens einen Treffer erzielt - das nennt man wohl einen Lauf.

 

Leimen ließ den Ball weiter durch die eigenen Reihen laufen und auch die Auswechslung der Doppelsechs, Nazarenus und Nico Selzer, tat dem Spiel des VfB keinen Abbruch.

 

Den Schlußpunkt unter die Partie setzte dann Brückner. Stefan Wolf brachte einen Ball von der linken Grundlinie vors Gästetor, Ullrich erreichte das Spielgerät unter großem Einsatz und leitete es an Brückner weiter, der von rechts einnetzte.

 

Ein hartes Stück Arbeit für Leimen, bei gefühlt hochsommerlichen Temperaturen. Spielt Walldorf mit elf Mann zu Ende, kann diese Partie ganz anders ausgehen. So aber nutzte der VfB seine heutigen Chancen eiskalt - viel mehr Torchancen als die, die zu den Toren geführt haben, gab es nämlich nicht wirklich.

 

Walldorf machte es Leimen heute nicht einfach und schnupperte zeitweise an der Überraschung. Aber am Ende fehlte nach fast einer Stunde in Unterzahl wohl die Kraft. Am Ende wurde das Ergebnis der Leistung der beiden Teams nicht ganz gerecht und fiel wohl ein, zwei Tore zu hoch aus.

 

Für Leimen gilt es jetzt, sich bis nächsten Sonntag wieder zu konzentrieren. Das nächste Spiel bestreitet man beim vermeintlichen Außenseiter Heidelberger SC II, aber man muss gewarnt sein. Besiegte der HSC doch in der Hinrunde den Tabellenführer Frauenweiler überraschend mit 2:1.

 

Diese Begegnung wird also kein Selbstläufer. Ein Dreier ist für Leimen jedoch Pflicht, will man die Saisonziele nicht gefährden. Und mit der entsprechenden Leistung sollte dies auch gelingen.

 

Austellung

Steiger - Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf - Nazarenus, N. Selzer - S. Skowronek, Kalischko, Brückner - Ullrich

 

Wechsel

Heim für N. Selzer; 68. Min.

N. Barth für Vogel; 75. Min.

Gayer für Nazarenus; 80. Min.

 

Tore

0:1 Ülker; 18. Min.

1:1 Kaliscko; 38. Min.

2:1 C. Wolf; 52. Min.

3:1 Ullrich; 65. Min.

4:1 Brückner; 88. Min.

 

-Steiger, 30.3.2012-

VfB Wiesloch II - VfB Leimen II 1:3 (1:2)

Mehr Erleichterung als Jubel bei den Spielern nach dem Ausgleich durch Ullrich

13. Spieltag der Kresiklasse C Heidelberg Südwest am 18.03.2012

 

Geduld ist eine Tugend. Aber geduldig sein und in Ruhe auf seine Chancen lauern, das fällt einem gar nicht so leicht wenn man um den Aufstieg mitspielen will. Heute ging es aber nicht anders, der Gastgeber machte es dem VfB Leimen wirklich nicht einfach. Tief in der eigenen Hälfte empfingen sie den Tabellenzweiten der Kreisklasse C, ließen sich nicht herauslocken und versuchten bei Ballgewinn schnell umzuschalten.

 

Leimen begnügte sich in der ersten halben Stunde hauptsächlich damit, den Ball in der eigenen Hälfte von der einen zur anderen Seite zu tragen, immer auf der Suche nach der entscheidenden Lücke. Zwar fand man diese auch in regelmäßigen Abständen, aber Wiesloch stellte die Räume so geschickt zu, dass es kaum ein Durchkommen jenseits des gegnerischen Strafraums und somit kaum nennenswerte Möglichkeiten gab.

 

Und so musste ein Wachrüttler der unschönen Art für das erste Aha-Erlebnis des Spiels herhalten. Einen Ballverlust der Gäste in der eigenen Hälfte nutzte Wiesloch-Angreifer Kahraman zur Führung aus dem sprichwörtlichen Nichts. Plötzlich stand er frei vor Steiger, weit und breit kein Gegenspieler, wodurch er alle Zeit der Welt hatte den Ball am VfB-Keeper vorbei zu legen und nach einem kurzen Zwischensprint zu vollenden.

 

Im direkten Gegenzug fiel jedoch schon der Ausgleich. Im Wieslocher 16er setzte sich Brückner an der Grenze zum Regelverstoß gegen seinen Bewacher durch und schob den Ball flach gen langen Pfosten, wo Ullrich unbewacht in Lauerstellung lag und zum 1:1 einnetzte.

 

Im Anschluss an diese beiden ereignisreichen Minuten verfiel das Spiel sofort wieder in den Trott der ersten halben Stunde. Wiesloch stand tief, Leimen suchte geduldig nach der Lücke. Wiesloch versuchte sich hin und wieder aus der Gefahrenzone zu kontern, jedoch war auf beiden Seiten spätestens an der Strafraumgrenze Schluss.

 

Zum psychologisch besten Zeitpunkt erzielte Tobias Selzer dann seinem zweiten Doppelpack der Saison. Direkt vor und sofort nach dem Pausentee brachte er den Gast zunächst mit einem, dann mit zwei Toren in Führung. Und beide Tore liefen ähnlich ab wie der Ausgleich. Ein flacher Pass, quer durch den Strafraum an den langen Pfosten, Selzer steht frei und schiebt ein.

 

In den folgenden 20 Minuten spielte Leimen spürbar befreit auf. Mit der sicheren Führung im Rücken wurde schneller und riskanter, aber auch erfolgreicher kombiniert. Wiesloch ließ nach diesem Nackenschlag die allerletzte Konsequenz im Abwehrverhalten und Leimen ebendiese Konsequenz im Abschluss vermissen. Mit etwas mehr Konzentration auf den letzten 25 Metern vor dem Tor des Gegners hätte Leimen sicher noch zwei, drei Treffer erzielen können. So aber schien sich die Mannschaft von Trainer Lerma mit dem sicheren Dreier zufrieden zu geben.

 

Im Abwehrverhalten blieb Leimen bis zum Abpfiff humorlos. Die Offensivspieler schalteten bei Ballverlust schnell mit um und unterstützen die Viererkette um Abwehrchef Schlosser tatkräftig. Somit kam Wiesloch zu keiner nennenswerten Möglichkeit in Durchgang Zwei.

 

In der Schlussviertelstunde schaltete Leimen dann auch zwei Gänge zurück und verwaltete das Ergebnis in aller Ruhe. Eine überzeugende Vorstellung der jungen Elf, auch wenn der in dieser Saison bereits oft versprühte Glanz aus blieb. Unterm Strich stehen allerdings drei verdiente Punkte; mehr war heute ohnehin nicht zu holen.

 

Nächsten Sonntag empfängt die Lerma-Truppe den SC Safakspor aus Walldorf. Das Hinspiel war lange hart umkämpft; Walldorf hielt 90 Minuten voll dagegen. Auch im Otto-Hoog-Stadion wird mit einem Gegner zu rechnen sein, der nicht ohne Gegenwehr die zu vergebenden Punkte in Leimen lässt. Mit der Form der letzten beiden Spiele muss sich der VfB allerdings nicht verstecken und geht durchaus als Favorit in die Partie. Jedoch wird auch hier wieder Geduld gefragt sein.

 

Aufstellung

Steiger – S. Skowronek, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – Nazarenus, N. Selzer – Brückner, Kalischko, T. Selzer – Ullrich

 

Wechsel

Glatting für Ullrich; 65. Min,

Vogel für Kalischko; 71. Min.

Heim für S. Wolf; 78. Min.

 

Tore

1:0 Kahraman; 27. Min.

1:1 Ullrich; 28. Min.

1:2 T. Selzer; 42. Min.

1:3 T. Selzer; 48. Min.

 

-Steiger, 19.3.2012-

VfB Leimen II - FC Fortuna Schatthausen II 4:1 (2:0)

12. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 08.03.2012

 

17 Wochen! So lange dauerte die Winterpause für den VfB II. 120 Tage lang kein Fußball unter Wettbewerbsbedingungen. In der Winterpause konnten – aufgrund der wahrlich winterlichen Verhältnisse – nur zwei Testspiele ausgetragen werden. Und die Lerma-Truppe verlor beide. Der Rasen im Otto-Hoog-Stadion war lange gesperrt und man musste auf den kaum bespielbaren Hartplatz und die Laufbahn ausweichen, um zumindest konditionell für den Rückrundenstart fit zu sein. Vieles also, was gegen einen erfolgreichen Auftakt ins Fußballjahr 2012 spricht.

 

Die eben aufgezählten Punkte merkte man der Mannschaft aber zunächst kaum an. Wissend ob ihrer technischen und spielerischen Stärke übernahm der VfB von Beginn an die Initiative und suchte den schellst möglichen Weg in Richtung Tor des FC Schatthausen.

 

Die Gäste präsentierten sich allerdings hellwach, defensiv gut geordnet und willensstark. So einfach wie in der zweiten Hälfte des Hinspiels, als Leimen fünf Tore schoss und nach dem 2:2-Halbzeitstand das Spiel deutlich mit 7:2 für sich entscheiden konnte, wollte man es dem Gegner diesmal nicht machen. Schatthausen hielt voll dagegen, verschob gekonnt und ließ sich von den VfB-Akteuren nicht so leicht aus der Defensive heraus locken.

 

Leimen bekam das ein oder andere Problem mit dem Gegner, wenn der Ball in der Vorwärtsbewegung verloren wurde und der FC schnell umschaltete. Vor allem bei langen Bällen wurde es immer wieder brenzlig vor dem VfB-Tor. Daher durften die Gäste auch die ersten beiden Großchancen für sich verbuchen. Eine Flanke von der rechten Seite köpfte ein FC-Stürmer an den Pfosten, kurz später traf ein Angreifer wieder nur Aluminium.

 

Der Gastgeber konnte seinerseits allerdings auch einige Chancen verbuchen und Christian Ullrich erzielte nach einer knappen viertel Stunde auch die Führung – wurde aber zurück gepfiffen, da er zuvor im Abseits stand. Ein munterer Auftakt also, den sich beide Teams auf dem tiefen Boden lieferten.

 

Einer der folgenden Angriffe des VfB brachte letztlich doch die Führung – und wieder war es Ullrich, der den Ball im Tor unterbringen konnte. Diesmal auch regelkonform. Von rechts hervorragend frei gespielt musste er am langen Eck stehend nur noch einschieben.

 

Die Führung verursachte bei Leimen sofort spürbar mehr Sicherheit im Aufbauspiel. Es wurde nicht mehr jeder Angriff auf "Teufel komm raus" spielerisch durchgezogen. Man ließ sich im Aufbauspiel mehr Zeit und suchte mit mehr Geduld die Lücke. Schatthausen blieb trotzdem weiter gefährlich und wurde in der ersten Hälfte mehrmals wegen knapper Abseitsstellungen zurück gepfiffen.

 

Kurz vor der Pause dann ein wichtiges Tor für den VfB. Kalischko verwandelte einen Freistoß direkt. In den Folgeminuten brannte hinten nichts mehr an und Leimen konnte ein gutes Polster mit in die Kabine nehmen.

 

Im zweiten Durchgang merkte man den Spielern auf beiden Seiten von Minute zu Minute mehr an, dass der tiefe Rasen des Otto-Hoog-Stadions den Beinmuskeln alles abverlangte. Dadurch wurde das Spiel zwar nicht unbedingt schöner anzusehen, aber die Intensität der Zweikämpfe nahm spürbar zu.

 

Nachdem sich beide Mannschaften 20 Minuten weitestgehend neutralisierten war es Nazarenus, der mit einem flachen, platzierten Schuss aus dem Rückraum dem Schatthäuser Keeper keine Abwehrchance ließ und für die Vorentscheidung sorgte.

 

Kurz nach dem 3:0 konnte allerdings der FC wieder für Spannung sorgen. Nachdem Torwart Steiger einen Rückpass zu weit von seinem Fuß springen ließ, konnte sich Stürmer Baust den Ball schnappen und zum 3:1 vollenden.

 

Schatthausen war nun wieder da und heiß auf den Anschlusstreffer. Die VfB-Abwehr hielt allerdings stand und Leimen konnte nur sieben Minuten nach dem Gegentreffer den alten Abstand wieder herstellen. Ein schnell vorgetragener Konter brachte die Entscheidung. Ullrich bekam den Ball in Richtung Tor auf den Fuß gelegt, behielt aber die Übersicht und gab das Spielgerät an Simon Skowronek weiter, der den Schlussmann der Gäste gekonnt zum 4:1-Endstand überlupfte.

 

Bis zum Abpfiff passierte nicht mehr viel, sodass der VfB letztendlich die ersten drei Punkte des Jahres verbuchen konnte. Spielerisch merkte man der Mannschaft von Trainer Lerma die lange Pause kaum an. Sicherlich gibt es noch einige Feinheiten zu justieren, die grundsätzliche Richtung stimmt allerdings. Im konditionellen Bereich gilt es zwar noch nachzulegen, aber gerade in der Drangphase des FC nach dem 1:3 zeigten die Spieler, dass sie durchaus in der Lage sind, den inneren Schweinehund zu überwinden und über die Grenzen hinaus zu gehen.

 

Am 13. Spieltag wartet mit dem VfB Wiesloch II ein undankbarer Gegner auf den Tabellenzweiten der C-Klasse. Zwar wurde das Hinspiel deutlich mit 6:0 gewonnen, aber das Spiel gegen Schatthausen zeigte eindrucksvoll, dass die Ergebnisse der ersten Halbserie in den Köpfen der Spieler keine Rolle spielen dürfen. Da direkt im Anschluss an das Spiel der zweiten Mannschaften die beiden ersten Teams gegeneinander spielen, sollte man damit rechnen, dass Wiesloch II tatkräftige Unterstützung aus der Kreisligamannschaft erhalten wird. Auch wenn die Vorzeichen vielleicht eindeutig zu sein scheinen: die drei Punkte muss man auf dem ungewohnten Kunstrasen des Tabellenelften erst noch holen. Mit der richtigen Einstellung ist der VfB aus Leimen jedoch Favorit.

 

Aufstellung

Steiger – S. Skowronek, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – Nazarenus, N. Selzer – Brückner, T. Selzer, Kalischko – Ullrich

 

Wechsel

Gayer für Brückner; 65. Min.

Vogel für S. Wolf; 72. Min.

Bersch für Kalischko; 80. Min.

 

Tore

1:0 Ullrich; 22. Min.

2:0 Kalischko; 42. Min.

3:0 Nazarenus; 65. Min.

3:1 Baust; 70. Min.

4:1 S. Skowronek; 77. Min.

 

-Steiger, 9.3.2012-

VfB Leimen II - VfB Rauenberg II 7:2 (3:0)

Vierfacher Torschütze: Christian Ullrich

11. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 12.11.2011

 

Einen versöhnlichen Jahresabschluss konnte der VfB II sich selbst und seinen Fans bieten. Am letzten Spieltag der Hinrunde gewannen die Spieler unter Regie der Co-Trainer Skowronek und Heim deutlich gegen den VfB II aus Rauenberg.

 

Trainer Lerma hat sich nach dem Zwischenfall in Frauenweiler selbst ein Spiel Sperre aufgebrummt, Simon Skowronek ist nach seiner roten Karte für insgesamt zwei Spiele nicht spielberechtigt und übernahm daher gemeinsam mit Christian Heim das Amt des Cheftrainers an diesem Abend.

 

Für Skowronek rutschte Waldemar Osnowin in die Mannschaft und war gemeinsam mit Sven Selzer auf der Doppelsechs für die Spielgestaltung verwantwortlich. In der Abwehrkette verteidigte an der Seite von Christian Wolf diesmal Armend Ahmaxhekaj für den erkrankten Jan Schlosser. Auch Tobias Selzer war wieder fit und begann das Spiel auf gewohnter Position. Ansonsten änderte sich in der Startelf im Vergleich zum Frauenweiler-Spiel nichts.

 

Leimen war an diesem Abend von Beginn an die bessere Mannschaft und übernahm sofort die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Chancenverwertung hätte in der ersten Viertelstunde etwas besser sein können, aber ein Doppelschlag von Ullrich (16.) und Kalischko (20.) brachte binnen vier Minuten die 2:0-Führung.

 

Anschließend schaltete Leimen spürbar einen Gang zurück und überließ Rauenberg mehr Spielanteile im Mittelfeld. Der Gast kam dadurch bis zur Pause auch zu mehreren nennenswerten Möglichkeiten, die aber allesamt knapp vergeben wurden.

 

Mit etwas Glück hielt der Hausherr bis zur Pause die Null und konnte durch einen schönen Spielzug sogar auf 3:0 erhöhen. Tobias Selzer schickte Stefan Wolf gen Grundlinie, dessen Flanke fand im Zentrum mit Osnowin einen dankbaren Abnehmer.

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht all zu viel am Spielgeschehen. Leimen blieb weiter die bessere Mannschaft, konnte aber nicht alle Vorstöße der nie aufgebenden Gäste verhindern.

 

Zunächst konnte jedoch Ullrich seinen Dreierpack per Handelfmeter (54.) und nach einer weiteren schönen Kombination (60.) unter Dach und Fach bringen.

 

Als er in der 72. Minute sein viertes Tor erzielte, verhinderte lediglich das zwischenzeitliche 5:1 durch Rauenberg (65.) einen Lupenreinen Hattrick.

 

Das Scheibenschießen ging munter weiter: fünf Minuten vor dem Ende konnten die Gäste nochmals auf 6:2 verkürzen.

 

Den Schlusspunkt setzte dann allerdings der eingewechselte Pietro Cottone für Leimen (90.), als er eine Flanke von der linken Seite ins Tor bugsieren konnte.

 

Der VfB reagierte also äußerst positiv auf die erste Saisonniederlage, die spätestens mit diesem Erfolg abgehakt sein dürfte. Leimen überwintert in der Kreisklasse C nun auf dem Relegationsplatz. Da die Rückrunde erst Mitte März 2012 beginnt bleibt der Mannschaft und dem Trainerteam nun genug Zeit, die Fehler der Hinrunde zu korrigieren und aufbauend auf den vielen gut gelungenen und positiv umgesetzten Dingen der ersten Halbserie, die Vorbereitung auf die nächsten elf Spiele anzugehen.

 

An dieser Stelle im Namen der Mannschaft ein Dankeschön an alle Fans und Sympathisanten für die tolle Unterstützung im Jahr 2011!



 

Aufstellung

Steiger – Gayer, Ahmaxhekaj, C. Wolf, S. Wolf – Osnowin, S. Selzer – Vogel, T. Selzer – Ullrich, Kalischko

 

Wechsel

Cottone für Ullrich; 72. Min.

Biermann für Osnowin; 78. Min.

Glatting für T. Selzer; 82. Min.

 

Tore

1:0 Ullrich; 16. Min.

2:0 Kalischko; 20. Min.

3:0 Osnowin; 42. Min.

4:0 Ullrich (HE); 54. Min.

5:0 Ullrich; 60. Min.

5:1; 65. Min.

6:1 Ullrich; 72. Min.

6:2; 85. Min.

7:2 Cottone; 90. Min.

 

-Steiger, 17.11.2011-

FC Frauenweiler - VfB Leimen II 2:1 (0:1)

Die VfB-Abwehr verteidigt das eigene Tor mit vollem Einsatz

10. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 06.11.2011

 

Das Spitzenspiel der beiden Aufstiegsfavoriten wurde turbulenter als man im Vorfeld annahm. Dass den VfB beim Tabellenzweiten Frauenweiler eine hitzige Partie erwartet, war ob der Tatsache, dass die Hausherren in der ligainternen Fairnesstabelle den letzten Platz belegen, jedem klar. Dass aber die bisher fairste Mannschaft des Fußballkreises Heidelberg am Ende nur sieben Spieler auf dem Feld stehen hatte, musste von den Protagonisten erst einmal realisiert werden.

 

Zunächst sah alles nach einem gewöhnlichen Fußballspiel aus. Frauenweiler begann die Partie druckvoll. Das Pressing der Hausherren begann schon tief in der VfB-Hälfte. Leimen lieferte die bisher schwächste halbe Stunde dieser Saison ab. Schade, dass dies ausgerechnet in diesem Spiel der Fall war. Trotzdem war man dem Gegner mindestens ebenbürtig.

 

Die ersten Chancen hatte indes Frauenweiler. Mehrere Möglichkeiten wurden freistehend vergeben und der VfB konnte beim ersten eigenen Torschuss froh sein, dass es noch 0:0 stand. Nach ca. 30 Minuten brachte Leimen allerdings mehr und mehr das Spiel unter Kontrolle und begann nun seinerseits Frauenweiler unter Druck zu setzen. Der Gastgeber ließ allerdings wenig Möglichkeiten zu und blieb durch Konter und lange Bälle immer gefährlich.

 

Dann aber die Führung für den VfB. Nazarenus spielte einen Diagonalball auf Simon Skowronek der das Leder von der rechten Grundlinie vors Tor brachte. Dort stand Ullrich, der sich gegen einen Abwehrspieler und den Keeper des FC durchsetzen und das 1:0 erzielen konnte.

 

Leimen behielt das Spiel bis zur Pause unter Kontrolle und ging etwas glücklich in Führung liegend in die Kabine.

 

Die zweite Hälfte begann dann wie die erste. Frauenweiler war die druckvollere Mannschaft und erzwang sich immer wieder Chancen. Vor allem bei Standards brannte es mehrmals im Strafraum des VfB.

 

Mehrere harte Fouls und die Verwechslung der Sportarten Fuß- und Handball auf Seiten der Gastgeber, ließen keinen rechten Spielfluss zustande kommen. Mehrere Diagonalbälle des VfB wurden im Mittelfeld per Hand vom Gegner abgefangen und mit für die Gesundheit der VfB`ler risikoreichen Grätschen hielten sich die Hausherren auch nicht gerade zurück.

 

Abgesehen von diesen ruppigen Einzeltaten wussten die FC-Spieler aber auch spielerisch zu überzeugen und so wurde der Ausgleich schön aus dem Zentrum heraus erzielt. Einen Lupfer des Spielmachers über die VfB-Abwehr konnte der angespielte Stümer freistehend zum 1:1 verwerten.

 

Kurz darauf dann der erste von insgesamt fünf Platzverweisen des Spiels. Nach wiederholtem Foul wurde ein Spieler des FC vorzeitig mit gelb-rot zum Duschen geschickt. Am Spielverlauf änderte dies jedoch nichts, Frauenweiler war weiter optisch überlegen und Leimen konzentrierte sich hauptsächlich aufs Kontern.

 

Einer dieser Konter wurde allerdings sechs Minuten vor dem regulären Ende der Partie von Frauenweiler gestoppt und der direkte Gegenangriff über die rechte Seite brachte die Führung für den FC. Fast eine Kopie des Führungstreffers von Ullrich brachte den FC mit 2:1 in Front. Ebenso glücklich wie in Halbzeit Eins der VfB war nun Frauenweiler in Führung geraten. Zwar ebenso glücklich, aber vor allem ob der Unterzahl nicht unverdient.

 

Nun baute Leimen wieder mehr Druck auf und drängte auf den Ausgleich. Kalischko wurde nach einem schönen Solo in der 86. Minute von drei Gegenspielern bereits zum zweiten Mal in diesem Spiel im Strafraum des FC hörbar zu Fall gebracht. Die Pfeife des Unparteiischen blieb allerdings stumm, was Proteste der VfB`ler zur Folge hatte. Schiedsrichter Herbert Heiler zückte nun binnen weniger Sekunden drei gelb-rote Karten gegen Darius Skowronek, Schlosser und Kalischko und eine rote Karte gegen Simon Skowronek.

 

Nach dem vierten Platzverweis ließ sich VfB-Trainer Lerma schließlich dazu hinreißen den Platz zu betreten um seine verbliebenen sechs Feldspieler von weiteren Protesten und damit weiteren zu erwartenden Platzverweisen abzuhalten. Schiedsrichter Heiler beendete an dieser Stelle die Partie.

 

Manche mögen Schiedsrichter Heiler wegen dessen Übersicht in dieser Situation loben, jedoch ist diese einseitige Sicht der Dinge etwas fragwürdig. Sicher, die Akteure des VfB ließen sich zu überzogenen Gefühlsausbrüchen hinreißen und auch die Rolle von Trainer Lerma ist hier zu hinterfagen, was dieser auch unmittelbar nach seiner Aktion zugab. Eine Bewertung des Geschehens sollte jedoch unabhängigen Personen des Fußballverbandes überlassen werden.

 

Welche Konsequenzen dieses Schauspiel im Endeffekt haben wird bleibt abzuwarten. Zum Spiel selbst lässt sich sagen, dass der VfB leider nicht seinen besten Tag erwischte. Hinzu kam der krankheits- und verletzungsbedingte Ausfall mehrerer Spieler – u.a. Ahmaxhekaj, Marco Barth, Brückner, Holthausen, Mallok, Meurer, Tobias Selzer und Yildiz – was Trainer Lerma dazu zwang, quasi mit dem letzten Aufgebot das schwerste Spiel der Hinrunde anzutreten. Trotzdem war Leimen dem FC über die gesamten 90 Minuten mindestens ebenbürtig.

 

An der Ausgangssituation hat sich für den VfB ebenso wenig geändert. Frauenweiler liegt nun zwar zwei Punkte vorne, muss aber genauso wie Leimen noch die Rückrunde unbeschadet überstehen. Der VfB kann nun seinerseits mit der richtigen Reaktion im nächsten Spiel gegen den VfB Rauenberg II den Druck auf den neuen Tabellenführer erhöhen. Wenn es der Mannschaft gelingt in der Rückrunde die selben Leistungen abzuliefern wie sie es in der Hinrunde getan hat, kann der Weg in die B-Klasse nur über den VfB führen.

 

Aufstellung

Steiger – Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – Nazarenus, S. Selzer – S. Skowronek, Gayer – Ullrich, Kalischko

 

Wechsel

Heim für Gayer; 70. Min.

Glatting für Nazarenus; 78. Glatting

D. Skowronek für S. Wolf; 84. Min.

 

Tore

0:1 Ullrich; 40. Min.

1:1; 72. Min.

2:1; 84. Min.

 

-Steiger, 7.11.2011-

VfR Walldorf II - VfB Leimen II 0:3 (0:2)

S. Selzer und S. Skowronek im Zweikampf, S. Wolf sichert ab (v.l.)

9. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest

Das letzte Spiel des VfB 2 bot den Zuschauern zwar weder ein Spektakel noch einen fußballerischen Leckerbissen, aber für Taktikfüchse war es eine schön anzuschauende Partie.

Der VfR, der gegen Leimen erst sein drittes Heimspiel in der laufenden Saison bestritt, wurde vom VfB von Beginn an kontrolliert. Leimen spielte aus einer stabilen Defensive heraus und blieb im Spielaufbau stets ruhig und abgeklärt. Sobald Walldorf den Druck auf den ballführenden Spieler erhöhen wollte, wurde das Leder notfalls von einer Seite der Abwehrkette zur anderen und wieder zurück geschoben. So konnte Walldorf nie wirklich auf das VfB-Spiel zugreifen.

Diese Spielweise hatte allerdings zur Folge, dass eindeutige Torchancen auf beiden Seiten eher Mangelware waren. So ist es nicht verwunderlich, dass Kalischko das 1:0 nach einer Unachtsamkeit in der VfR-Defensive erzielen konnte. Der VfB-Stürmer war in dieser Situation hellwach und konnte letzlich freistehend dier Führung erzielen.

Bis zum nächsten Torschuss dauerte es 10 Minuten, doch auch dieser landete in den Maschen. Simon Skowronek verwandelte einen Freistoß aus rund 25 Metern zum 2:0.

In der Folge erhöhte Leimen den Druck und kam nun zu mehr Möglichkeiten, die allerdings allesamt vom Torwart des Gastgebers entschärft wurden. Besonders spektakulär war eine seiner Paraden nach einem Linksschuss von Skowronek vom Strafraumeck. Kurz vor der Pause wurde dann Kalischko schön freigespielt, einteilte schnellen Schrittes seinem Gegenspieler, schob den Ball aber dann knapp am kurzen Eck vorbei.

So ging es mit einer beruhigenden, aber nicht entscheidenden Führung in die Kabinen. Dort war dem Spielern klar: bestätigen wir unsere Leistung aus dem ersten Durchgang, sammeln wir die nächsten drei Punkte ein. Und so kam es dann auch.

In der zweiten Hälfte setzte sich das Bild aus dem ersten Spielabschnitt fort. Der VfB liess Ball und Gegner laufen, erspielte sich hier und da ein paar Chancen und sicherte sein Tor weiter gut ab.

Der Gastgeber erhöhte allerdings Mitte der zweiten Halbzeit den Druck und brachte die Abwehr des VfB ein ums andere Mal etwas ins Schwitzen. Ein abgefälschter Schuss aus 20 Metern verfehlte das Gästegehäuse nur knapp. Wäre hier der Anschluss gefallen hätte das Spiel vielleicht eine dramatischere Schlussphase gehabt.

So hatte Walldorf zwar optisch die Kontrolle über das Spiel und betrieb den höheren Aufwand, der VfB blieb aber bei Kontern immer wieder gefährlich.

Einer dieser schnellen Vorstöße brachte dann letztendlich die Entscheidung. Vogel fing in der VfR-Hälfte einen Pass ab und spurtete mit dem Ball am Fuß gen Grundlinie. Gegen zwei Abwehrspieler behielt er die Übersicht und bediente Ullrich im Strafraum mustergültig. Dieser behielt unter Druck die Ruhe vor dem Tor, guckte den gegnerischen Keeper gekonnt aus und vollendete zum 3:0.

In der letzten viertel Stunde passierte dann nicht mehr viel - Walldorf ergab sich in sein Schicksal und Leimen reduzierte seine Bemühungen auf das nötigste.

Im Hinblick auf das Spitzenspiel in Frauenweiler am kommenden Sonntag hat der VfB alles richtig gemacht: mit Ruhe auf des Gegners Platz einen nie gefährdeten Sieg eingefahren und nebenbei Kräfte gespart. Wenn Frauenweiler die Tabellenführung will gilt es, den derzeit Formstarken VfB zu schlagen - Leimen reicht theoretisch ein Unentschieden um den Gegner auf Distanz zu halten.

 

Wer die VfB-Akteure kennt, der kann sich allerdings sicher sein, dass das gesamte Team zum Tabellenzweiten fährt um dort zu gewinnen und den Vorsprung weiter auszubauen. In der derzeitigen Form ist dieses Vorhaben auch absolut realistisch.


Frauenweiler wird es Leimen sicher nicht einfach machen und - vor allem weil sie zuhause antreten - alles abrufen; aber verstecken muss sich Leimen sicher nicht.


Auf jeden Fall darf man auf die Partie gespannt sein - die Protagnoisten sind es sicher schon!

Aufstellung
Steiger – Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – Nazarenus, S. Selzer – S. Skowronek, T. Selzer – Ullrich, Kalischko

Wechsel
N. Barth für Nazarenus; 60. Min.
Mallok für Kalischko; 70. Min.
Heim für Ullrich; 80. Min.

Tore
0:1 Kalischko; 25. Min.
0:2 S. Skowronek; 35. Min.
0:3 Ullrich; 78. Min.

-Steiger, 2.11.2011-

VfB Leimen 2 - 1. FC Wiesloch 2 3:0 (0:0)

Erzielte das erlösende 1:0, Sven Selzer

8. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 22.10.2011

 

Niemand würde während eines Fußballspiels absichtlich eine Großchance für die eigene Mannschaft liegen lassen - es sei denn man kann sein Jahresgehalt durch entsprechende Absprachen mit zwielichtigen Geschäftsleuten deutlich erhöhen, da diese auf einen bestimmten Spielausgang gewettet haben. Da dies aber in den Niederungen des deutschen Fußballs kaum vorkommen wird, kann man den Spielverlauf bis zur 78. Minute nur mit verkrampften Beinen und Kopfsache erklären.

 

Der VfB begann gegen den 1. FC aus Wiesloch gewohnt stark und dominant. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und Abspielfehler blieben während des Spiels eine Seltenheit. Vor allem die Defensive wirkte heute sehr ruhig und abgeklärt.

 

Wiesloch stand tief und empfing Leimen erst in der eigenen Hälfte, was dem VfB den Spielaufbau bis 30 Meter vor das Tor der Gäste sichtlich erleichterte.

 

Trotzdem dauerte es ein par Minuten, bis die ersten Torschüsse abgegeben wurden. Dann allerdings mehrten sich die Möglichkeiten für den Tabellenführer fast im Minutentakt - jedoch ohne erfolgreichen Abschluss.

 

Da Wiesloch im ersten Spielabschnitt wenig für das eigene Angriffsspiel tat und der VfB vor dem Gästetor weiter glücklos blieb, ging es mit einem 0:0 in die Pause.

 

Nach Wiederanpfiff drückte Leimen weiter aufs Tempo und erspielte sich weitere hochkarätige Chancen, blieb aber weiter ohne Torerfolg.

 

Das rief den 1. FC im Verlauf der zweiten Hälfte auf den Plan. Der Gast spielte seine Kontermöglichkeiten konsequenter aus und schaffte es phasenweise den VfB gehörig unter Druck zu setzen.

 

Im Gegensatz zur Lerma-Truppe traf Wiesloch nach einer Aneinanderreihung von guten Standards ins Tor. Allerdings entschied der Unparteiische auf Abseits. Glück für Leimen.

 

Fortan hatte der VfB das Spielgeschehen wieder in der Hand und knappe zehn Minuten vor dem Ende gelang der vorentscheidende Treffer zum 1:0. Sven Selzer fasste sich aus etwas mehr als 20 Metern ein Herz. Sein Schuss wurde von einem Abwehrspieler abgefälscht und landete unhaltbar für den Torwart im Netz.

 

Anstatt sich auf diesem Treffer auszuruhen setzte Leimen weiter nach. Simon Skowronek brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld an den langen Pfosten, wo der eingewechselte Ahmaxhekaj höher stieg als sein Gegenspieler und das 2:0 markierte.

 

Kurz darauf beendete Skowronek selbst eine schöne VfB-Kombination mit dem 3:0. Ullrich wurde im Strafraum freigespielt, setzte sich im Zweikampf gegen seinen Gegenspieler durch und bediente Skowronek mustergültig.

 

Mit etwas mehr Glück im Abschluss hätte der VfB dieses Spiel schon in der ersten Halbzeit entscheiden können. So merkte man der Mannschaft an, dass der Druck mit jeder Minute wuchs, in der es noch unentschieden stand. Nach dem Führungstreffer wirkten jedoch alle Spieler deutlich befreit.

 

Die Leistung die bis zum gegnerischen Strafraum gezeigt wurde war allerdings tadellos und macht definitv Lust auf mehr. Drei Spiele stehen vor der Winterpause noch aus und wenn die angepeilten neun Punkte eingefahren werden hat man eine sehr gute Ausgangsposition für die sicher schwere Rückrunde.

 

Aufstellung
Steiger – Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – Nazarenus, S. Selzer – Skowronek, Yildiz, T. Selzer – Ullrich

 

Wechsel
Glatting für Yildiz; 63. Min.
Ahmaxhekaj für Nazarenus; 72. Min.
N. Barth für Skowronek; 86. Min.

 

Tore
1:0 S. Selzer; 78. Min.
2:0 Ahmaxhekaj; 81. Min.
3:0 Skowronek; 85. Min.

 

-Steiger, 26.10.2011-

SG Rettigheim-Mühlhausen - VfB Leimen 2 0:0

Ein Freistoß von Marcel Kalischko (Nr. 21) verfehlt knapp das gegnerische Tor

7. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 16.10.2011

 

Die von beiden Seiten vorher zum Spitzenspiel ausgerufene Partie des Dritten gegen den Ersten der Kreisklasse C wurde dramaturgisch Ihren Erwartungen gerecht. Während der neutrale Beobachter sich bestimmt einige Tore von diesem Spiel erhoffte, wären alle Beteiligten zufrieden gewesen, hätte einer der Protagonisten am heutigen Tag mindestens ein Mal für die jeweils eigene Mannschaft das Tor getroffen. Aber es sollte nicht sein.

 

Bei besten Fußballwetter entwickelte sich eine hektische erste Halbzeit. Kurz nach Spielbeginn lockerte zunächst ein verirrter Dackel die Gemüter etwas auf. Seinen Besitzern entwischt, trickste er auf beiden Seiten seine Verfolger mit geschickten Bewegungen aus, bis er nach einigen Minuten das Spielfeld hinter sich lies und die Aufmerksamkeit wieder beim Spielgeschehen landete.

 

Leimen dominierte den Gegner von Beginn an und hielt den Ball geschickt in den eigenen Reihen. Die erste Torchance des Spiels hatte allerdings der Gastgeber, aber der rettigheimer Stürmer konnte gerade noch vor dem Abschluss abgefangen werden.

 

Leimen kam zunächst nicht zu nennenswerten Möglichkeiten, bis Simon Skowronek es im Eifer des Gefechts etwas zu robust anging und innerhalb von fünf Minuten zunächst eine diskussionswürdige gelbe und dann aber eine glasklare gelb-rote Karte kassierte. Der VfB spielte also ab der 35. Minute in Unterzahl.

 

Wer dachte, dass dies das Spielgeschehen auf den Kopf stellen wird, der irrte sich. Leimen war weiter die bessere Mannschaft und kam in der Folge auch zu eindeutigen Chancen. Die beste endete kurz vor dem Halbzeitpfiff am gegnerischen Pfosten, wobei der heute starke Torwart Rettigheims hier noch seine Finger im Spiel hatte.

 

Eine weitere, kurze Unterbrechnung folgte, als der Schiedsrichter kurz vor dem Pausentee bemerkte, dass die Eckballfahnen fehlten. Hinzu kam eine lange Behandlungspause des einheimischen Torwarts nach dem Platzverweis für Skowronek und eine verletzungsbedingte, frühe Auswechslung von Tim Brückner.

Viel passiert also, in Hälfte Eins, aber leide keine Tore.

 

Das Bild setzte sich im zweiten Spielabschnitt fort, wobei Rettigheim-Mühlhausen nun mehr Spielanteile für sich verbuchen konnte. Trotzdem war der VfB weiter den berühmten Tick besser, jedoch wie zu Beginn der ersten Halbzeit, ohne wirkliche Torchance.

 

Wenigstens konnten sich beide Teams nun voll auf das Fußball Spielen konzentrieren - die Kuriositäten waren mit den Geschehnissen in Hälfte Eins für heute abgehakt.

 

Bis auf den Platzverweis für einen Abwehrspieler der SG. Auch er sah den gel-roten Karton in der 73. Minute.

 

Nun war Leimen nicht mehr zu Bremsen und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Aber ein ums andere Mal war spätestens beim rettigheimer Torwart Endstation.

 

Kurz vor Spielende tauchte dann doch noch ein Stürmer des Drittplazierten vor dem leimener Gahäuse auf. Die klare Torchance konnte die VfB-Abwehr aber mit vereinten Kräfte vereiteln.

 

Am Ende muss man festhalten, dass der VfB heute sicher zwei Punkte hat liegen lassen. Man hatte ein ums andere Mal die Möglichkeit, dem Gegner den Knock Out zu verpassen, nutze aber selbst die klarsten Möglichkeiten nicht. Der Kampf im Mittelfeld wurde erneut zu 100 % angenommen und man schenkte keinen Zentimeter des gut bespielbaren Rasens her. Hinzu kommt, dass man den Dritten der Liga auf dessen eigenem Feld über 90 Minuten spielerisch überlegen war - auch in Unterzahl.

 

Zählt man diese Punkte zusammen und addiert beim nächsten Spiel die gewohnte Torgefahr des Angriffs hinzu, ist ein Dreier gegen den 1. FC Wiesloch Pflicht. Aber Vorsicht - der (momentan noch) Letzte der Tabelle schenkte dem bis auf einen Punkt an den VfB herangerückten FC Frauenweiler immerhin vier Stück ein. Man sollte am Samstag Abend also nicht all zu fahgrlässig mit den sicher wenigen Chancen umgehen, die der 1. FC zulassen wird.

 

Aufstellung
Steiger – Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – Nazarenus, S. Selzer – Brückner, S. Skowronek – Ullrich, Kalischko

 

Wechsel
T. Selzer für Brückner; 25. Min.
Gayer für Ullrich; 65. Min.
Yildiz für Vogel; 82. Min.

 

-Steiger, 17.10.2011-

VfB Leimen 2 - FC Rot 2 2:1 (1:0)

Siegtorschütze Stefan Wolf

6. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 10.10.2011

 

Es war das erwartet schwere Spiel für den VfB 2 und das Ende konnte knapper kaum sein. Die zweite Mannschaft des FC Rot wurde im Otto-Hoog-Stadion vorstellig und man merkte den Gästen an, dass sie heiß auf Punkte beim Tabellenführer waren.

 

Rot stand über 90 Minuten sehr kompakt, verschob seine Mannschaftsteile diszipliniert und setzte den VfB, wenn er im Ballbesitz war, schon weit in dessen Hälfte stark unter Druck.

 

Das hatte zur Folge, dass Leimen seine spielerische Überlegenheit nur selten in klare Torchancen umsetzen konnte. In der ersten Halbzeit verlegten sich beide Mannschaften auf das Spielen langer Bälle. Rot kam dadurch zwei Mal gefährlich vor das Gehäuse des Gastgebers, blieb im Abschluss aber glücklos.

 

Der VfB war vor Allem bei Standards immer wieder kurz davor, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern, scheiterte aber mehrfach am guten Gästekeeper.

 

Quasi mit dem Halbzeitpfiff kam der Führungstreffer für Leimen. Kalischko wurde freigespielt und zog mit dem Ball am Fuß davon. Zunächst wollte er den besser positionierten Ullrich im Zentrum bedienen, doch sein Pass wurde vom letzten Mann der Gäste abgewehrt. Glück im Unglück: Kalischko sprang der Ball wieder vor die Füße und er konnte aus spitzem Winkel das 1:0 markieren.

 

In der zweiten Hälfte erhöhte Rot den Druck, ohne sich allerdings klare Möglichkeiten zu erarbeiten. Leimen blieb durch Konter immer wieder gefährlich - aber erfolglos.

 

Die Gäste wurden nach etwas mehr als einer Stunde für ihren kämpferischen Einsatz belohnt und erzielten durch einen Freistoß den Ausgleich.

 

Leimen war nun wieder präsenter und man merkte den Spielern an, dass sie hier unter keinen Umständen Punkte abgeben wollen. Rot wurde in der Folge tief in die eigene Hälfte gedrängt und konnte nur mit langen Bällen für Entlastungen sorgen.

 

Natürlich gibt es in so einem engen Spiel auch einige Nicklichkeiten auf beiden Seiten. Eine davon führte zu einem Freistoß für den VfB, den Stefan Wolf herrlich ins lange Eck zirkeln und den viel umjubelten Siegtreffer erzielen konnte.

 

Leimen behielt bis zum Schlusspfiff die Kontrolle über das Spiel und konnte die drei Zähler letztendlich glücklich, aber nicht unverdient auf dem eigenen Punktekonto gutschreiben.

 

Der Schlüssel zum Erfolg war am heutigen Abend sicherlich, dass der Kampf gegen den Gast bis zum Spielende angenommen wurde. Rot wollte das Spiel keinesfalls herschenken und machte dem VfB von Beginn an klar, dass hier kaum ein Pass in Ruhe, sondern unter ständigem Druck gespielt werden musste.

 

Die Reaktion der Mannschaft nach dem Ausgleich war vorbildlich und macht für die kommenden Aufgaben Mut. Man hat gemerkt, dass man auch gegen einen tief stehenden Gegner zu seinen Chancen kommt, aber am kommenden Sonntag, wenn es gegen den Tabellendritten SG Rettigheim-Mühlhausen geht, wäre etwas mehr Konsequenz bei der Chancenverwertung durchaus wünschenswert.

 

Konserviert der VfB allerdings seine kämpferische Leistung und schaltet im spielerischen Bereich wieder ein, zwei Gänge nach oben, sollte es möglich sein den nächsten "Dreier" einzufahren.


Aufstellung
Steiger – Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – S. Skowronek, S. Selzer – Brückner, T. Selzer – Ullrich, Kalischko

 

Wechsel
Yildiz für Brückner; 60. Min.
Glatting für Ullrich; 80. Min.
Osnowin für Kalischko; 85. Min.

 

Tore
1:0 Kalischko; 44. Min.
1:1; 65. Min.
2:1 Wolf; 78. Min.

 

-Steiger, 11.10.2011-

SG Viktoria Mauer 2 - VfB Leimen 2 3:3 (0:2)

Der VfB verteidigt einen indirekten Freistoß im eigenen Strafraum

5. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 02.10.2011

 

Ein Weckruf zur rechten Zeit – so kann man das Endergebnis dieses verrückten Spiels wohl am treffendsten beschreiben. Der VfB fuhr nach einem perfekten Saisonauftakt mit breiter Brust nach Mauer und wollte von dort natürlich auch drei Punkte mit nach Hause nehmen.

 

Zunächst schien dieses Unterfangen auch zu gelingen. Leimen war überlegen – wenn auch bei weitem nicht so sehr wie in den Spielen zuvor – doch es reichte aus, um nach Toren von Meurer (28.) und Kalischko (34.) die erste Hälfte mit einer ordentlichen 2:0-Führung zu beenden.

 

Besonders unschön war, dass der eben erst wieder genesene Holthausen bereits nach zehn Minuten verletzt ausgewechselt werden musste. Ein Tausch, der Trainer Lerma bei hohen Temperaturen an diesem Tag nicht gerade in die Karten spielte.

 

Trotzdem lässt sich kaum erklären, was im zweiten Spielabschnitt auf dem Feld ablief. Im ersten Moment lief für den Tabellenführer noch alles nach Plan: Kalischko machte seinen Doppelpack perfekt und bracht Leimen deutlich mit 3:0 in Front. Spätestens hier war jedem klar: Leimen gewinnt und bleibt weiter ungeschlagen Erster.

 

Jedem, außer den Akteuren des VfB selbst. Diese brachten den Gegner nämlich innerhalb von zehn Minuten unnötig ins Spiel zurück. Erst fiel der vermeintliche Ehrentreffer nach einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, nur vier Minuten später fand eine totale Arbeitsverweigerung der Defensive statt, was Mauer den Anschlusstreffer ermöglichte und wiederum sechs Minuten danach erzielte Ahmaxhekaj seinen zweiten Saisontreffer – unglücklicherweise überwand er den eigenen Torwart und markierte den Ausgleichstreffer für Mauer.

 

Bitte Pille für den VfB: der Gegner schoss am heutigen Tag nur zwei Mal aufs Tor, hatte aber drei Treffer verbuchen können. Logischerweise wurde die Endphase entsprechend hektisch. Mauer hatte jetzt Blut geleckt und Leimen musste die Drehzahl unerwarteter Weise wieder nach oben fahren.

 

Bis zum Schlusspfiff hatten beide Teams noch ihre Möglichkeiten, ein weiterer Treffer wollte allerdings nicht mehr fallen. So kann man festhalten: Es sah kurz nach dem Wiederanpfiff nach einem deutlichen VfB-Sieg aus, den der Tabellenführer aber leichtfertig aus der Hand gab. Am Ende der 90 Minuten musste man mit dem Punktgewinn beinahe noch froh sein.

 

Unterm Strich bleibt, dass man weiterhin auf Platz 1 der Kreisklasse C Heidelberg Südwest steht und den Ausgang der Saison nach wie vor in der eigenen Hand hat. Nun wird auch dem letzten Spieler klar sein, dass ein Fußballspiel erst vorüber ist, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Eine altbekannte Floskel, die sich heute wieder bewahrheitet hat. Auch nach einer deutlichen Führung darf man nicht zu sehr abschalten, sonst holt man einen bereits geschlagen geglaubten Gegner wieder ins Spiel zurück.

 

Am nächsten Montag empfängt der VfB die zweite Mannschaft des FC Rot im Otto-Hoog-Stadion. Hier gilt es wieder von Beginn an auf der Höhe zu sein. Man wird sehen, ob die Mannschaft sich von dem Spiel in Mauer aus dem Takt bringen lässt, oder ob sie die richtige Reaktion zeigen wird. Vor dem FC sollte man auf jeden Fall gewarnt sein, spielte dieser am vergangenen Wochenende gegen den, laut Fußball-Regional, Aufstiegsfavoriten FC Frauenweiler immerhin 2:2 unentschieden.

 

Ein Dank an dieser Stelle geht an die zahlreichen Anhänger des VfB, die unsere junge Mannschaft in Mauer lautstark unterstützt haben.

 

Aufstellung
M. Barth – S. Skowronek, Schlosser, Ahmaxhekaj, S. Wolf – Meurer, S. Selzer – Brückner, Holthausen, T. Selzer – Kalischko

 

Wechsel
Yildiz für Holthausen; 10. Min.
Ullrich für Brückner; 67. Min.
Nazarenus für Meurer; 70. Min.

 

Tore
0:1 Meurer; 28. Min.
0:2 Kalischko; 34. Min.
0:3 Kalischko; 50. Min.
1:2; 55. Min.
2:3; 59. Min.
3:3 Ahmaxhekaj (ET); 65. Min.

 

-Steiger, 4.10.2011-

VfB Leimen 2 - Heidelberger SC 2 6:0 (3:0)

Der VfB vor dem Tor des HSC

4. Spieltag der Kreislklasse C Heidelberg Südwest am 24.09.2011

 

Am Ende des Tages wusste man den Sieg gegen die zweite Mannschaft des Heidelberger SC nicht so recht einzuschätzen. Einerseits stand am Ende ein ordentliches 6:0 auf dem Spielberichtsbogen, andererseits war kein Beteiligter auf leimener Seite zu 100% zufrieden. Aber alle Ereignisse der Reihe nach.

 

Leimen begann gewohnt druckvoll und versuchte die heidelberger Abwehrkette mit schnellen Kombinationen zu durchbrechen. Dies gelang phasenweise recht gut, aber die Chancenverwertung stellte sich als weiter Verbesserungswürdig heraus.

 

Trotzdem gelang dem VfB die frühe Führung, als Kalischko nach einer Flanke von der rechten Seite das Luftduell gegen den heute gut haltenden Keeper der Gäste gewann und Simon Skowronek am langen Pfosten nur noch den Fuß an den Ball bringen musste um das 1:0 zu erzielen. In den folgenden Minuten gab Leimen zwar weiter Gas, scheiterte aber zumeist am Gästetorwart oder verpasste dessen Gehäuse gänzlich.

 

Nach einer knappen halben Stunde startete dann Sven Selzer zu einem Solo durch den gegnerischen Strafraum und wurde kurz nach seinem missglückten Abschluss von den Beinen geholt, sodass Schiri Groß auf Elfmeter entschied. Diese Chance lies sich Simon Skowronek nicht entgehen, verwandelte sicher und setzte sich damit in der internen Torschützenliste mit fünf Treffern auf Platz 1.

 

Sechs Minuten später durfte dann Kalischko erstmals im Dress des VfB 2 jubeln. Nachdem er zuvor von Stefan Wolf mustergültig bedient wurde, besorgte er freistehend aus sieben Metern Entfernung den Halbzeitstand.

 

Dass es beim 3:0 zur Pause blieb, verdankte der VfB jedoch ausschließlich der schwachen Chancenverwertung der Gäste, die in der letzten viertel Stunde der ersten Hälfte dank mehrerer Konzentrationsfehler der leimener Hintermannschaft zu mehreren Chancen kamen.

 

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte merkte man dem HSC an, dass er sich hier keinesfalls abschießen lassen wollte. Das Spiel wurde nun etwas ruppiger und auf beiden Seiten gab es übermotivierte Fouls. So hatte Schiedsrichter Groß alle Hände voll zu tun und verteilte die ein oder andere gelbe Karte, u.a. an Kalischko und Sven Selzer auf VfB-Seite.

 

In diesem hektischen, zweiten Spielabschnitt stand die Abwehrkette des VfB wieder besser als noch zum Ende der ersten 45 Minuten, es gab weniger unnötige Ballverluste; aber durch die teils unnötigen Fouls war Heidelberg während des gesamten Spiels durch Standards immer wieder gefährlich. Die Lufthoheit im leimener Strafraum lag am heutigen Tag keinesfalls auf Seiten der Gastgeber.

 

Trotz des zerfahrenen Spiels konnten erneut Kalischko und Yildiz den VfB deutlich mit 5:0 in Front bringen. Yildiz war es dann auch vergönnt, zwei Minuten vor dem Ende mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel den 6:0-Endstand zu erzielen.

 

Mit diesem Ergebnis und etwas Schützenhilfe der Konkurrenz, konnte sich der VfB 2 in der Tabelle vorerst mit drei Punkten und zehn Treffern etwas absetzen. Trotzdem ist allen Spielern eines klar: wenn man die Leistung des heutigen Tages in den nächsten Wochen wiederholt, wird es gegen die kommenden Gegner ungleich schwerer, die für den Aufstieg benötigten Zähler einzusammeln.

 

Abslout positiv muss man die Tatsache betrachten, dass trotz des Fehlens mehrerer Leistungsträger phasenweise sehr guter und auch schön anzusehender Fußball gespielt wurde. Derzeit kann Coach Lerma fast wechseln wie er möchte, es ist kaum ein Qualitätsunterschied auszumachen. Leimen begeistert nicht nur durch gute Einzelspieler sondern vor Allem durch ein starkes Mannschaftsspiel. Vor den nun anstehenden Aufgaben muss das Team in der derzeitigen Verfassung jedenfalls keine Angst haben.

 

Aufstellung
Steiger – Vogel, Schlosser, Ahmaxhekaj, S. Wolf – Nazarenus, S. Selzer – S. Skowronek, Yildiz, Brückner – Kalischko

 

Wechsel
Meurer für Brückner; 58. Min.
Heim für S. Wolf; 65. Min.
D. Skowronek für Nazarenus; 75. Min.

 

Tore
1:0 S. Skowronek; 7. Min.
2:0 S. Skowronek (FE); 25. Min.
3:0 Kalischko; 31. Min.
4:0 Kalischko; 53. Min.
5:0 Yildiz; 71. Min.
6:0 Yildiz; 88: Min.

 

-Steiger, 26.09.2011-

SC Walldorf Safak Spor - VfB Leimen 2 0:4 (0:1)

Doppeltorschütze Waldemar Nazarenus

3. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 17.09.2011

 

Das den VfB bei Safak Spor Walldorf ein hartes Stück arbeit erwartet war den Beteiligten klar – allerdings machte man sich das Leben phasenweise auch selbst schwer.

 

Leimen begann gewohnt dominant, versuchte das Spiel bei Ballbesitz in die Breite zu ziehen und mit schnellen Seitenwechsel vor das Tor der Gastgeber zu kommen. Das gelang immer dann, wenn schnell und mit wenig Ballkontakten gespielt wurde und so dauerte es auch nicht lange, bis die ersten Chancen entstanden. Was vor einer Woche gegen Wiesloch allerdings noch hervorragend klappte, wollte am heutigen Tage nicht so recht gelingen: eine frühe Führung.

 

Safak Spor konterte bei Ballgewinn sehr schnell und bediente sich häufiger dem Mittel des langen Balls in die leimener Hälfte. Die Defensivabteilung zeigte sich hier allerdings hellwach und lies – das darf man gerne vorweg nehmen – am heutigen Tag keinen Schuss auf das eigene Tor zu.

 

Auf der Gegenseite scheiterten Ullrich knapp und Tobias Selzer am Pfosten, ehe Ullrich in der 38. Minute im Strafraum freigespielt wurde und Nazarenus den Ball auf dem Silbertablett servierte. Der heutige "10er" des VfB nutzte seine insgesamt dritte Chance am heutigen Tage zur 1:0-Führung, nachdem er vorher u.a. mit einem Schlenzer das Tor nur knapp verfehlte.

 

Mit der Führung im Rücken ging es in die Pause, in der Coach Lerma sein Team noch mal daran erinnerte, die leichtsinnigen Ballverluste im Mittelfeld doch möglichst zu unterlassen.

 

Das setzte die Mannschaft in der zweiten Hälfte sehr gut um und erspielte sich weitere Chancen. Nachdem Nazarenus das 2:0 schon auf dem Fuß hatte, dauerte es sieben Minuten nach Wiederanpfiff bis zum 2:0. Tobias Selzer vollendete einen VfB-Angriff mit seinem dritten Saisontreffer.

 

Kurz darauf eine Seltenheit für alle leimener: Nazarenus traf zum zweiten Mal – mit dem Kopf! 3:0 für den VfB nach nicht ganz einer Stunde.

 

Mit der sicheren Führung im Rücken nahm Leimen nun etwas Tempo aus dem Spiel und lies Ball und Gegner laufen. Trotzdem ging die Konzentration in der Rückwärtsbewegung niemals verloren, was letztendlich den zweiten "zu-Null" Erfolg für den VfB 2 sicherte.

 

Etwa 20 Minuten vor dem Ende erzielte Ahmaxhekaj per Kopf seinen ersten Saisontreffer nach einer Standardsituation und machte damit den Endstand perfekt.

 

Eine solide erste und eine gute zweite Halbzeit bescherten Leimen die Zähler 7 bis 9 und lassen die Mannschaft weiter vom ersten Tabellenplatz grüßen. Aber vor allem in der ersten Halbzeit gab es einige Situationen, in denen die Walldorf-Stürmer kurz vor dem Abschluss noch an selbigem gehindert werden konnten. Fällt in dieser Phase ein Gegentor läuft das Spiel in eine völlig andere Richtung. So konnte der VfB nach dem 2:0 sein Spiel ordentlich durchziehen und am Ende verdient gewinnen.

 

Nachlässigkeiten sind allerdings tabu, angesichts dessen das der nächste Gegner, der vemeintliche Underdog Heidelberger SC 2, gegen den FC Frauenweiler, immerhin meistgenannter Aufstiegsfavorit im "Fußball Regional", am selben Tag deutlich mit 3:1 gewinnen konnte. In der Vorbereitung hat man beispielsweise in Hemsbach gesehen, wohin die Reise hingehen kann, wenn man mit den eigenen Chancen all zu fahrlässig umgeht. So ist am kommenden Samstag eine 90minütige Leistung mit vollen 100% nötig um die Punkte in Leimen zu halten.

 

Aufstellung 

Steiger – S. Skowronek, Ahmaxhekaj, Schlosser, S. Wolf – S. Selzer, Meurer – Yildiz, Nazarenus, T. Selzer - Ullrich

 

Wechsel

Vogel für Ullrich; 40. Min.

Glatting für Yildiz; 60. Min.

Biermann für Nazarenus; 78. Min.

 

Tore

0:1 Nazarenus; 38. Min.

0:2 T. Selzer; 52. Min.

0:3 Nazarenus; 59. Min.

0:4 Ahmaxhekaj; 70. Min.

 

-Steiger, 20.9.2011-

VfB Leimen 2 - VfB Wiesloch 2 6:0 (4:0)

Der VfB bei einem Freistoß

2. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest am 10.09.2011

 

In den letzten Jahren gab es wohl kaum ein Spiel, dass der VfB 2 so deutlich zu seinen Gunsten gestalten konnte, wie die Partie gegen die Zweite Mannschaft des VfB Wiesloch.

 

Bereits mit dem ersten Torschuss des Spiels konnte Holthausen die Führung für die Hausherren erzielen. Vor dem Tor der Gäste gut freigespielt behielt er die Übersicht und netzte zum 1:0 ein.

 

Eine Minute später wurde der nächste Angriff von Leimen durch ein Foul am Strafraum unfair unterbrochen, woraufhin Schiedsrichter Harald Seib auf Freistoß entschied. Diesen zimmerte Simon Skowronek mit aller Entschlossenheit ins lange Eck und baute so die Führung aus.

 

Als gut zehn Minuten gespielt waren, war es wieder Holthausen der seinen bereits vierten Saisontreffer erzielen und das Spiel hier schon bereits vorentscheiden konnte.

 

Endgültig zweifelte niemand mehr am leimener Erfolg als Bilen Yildiz in der 20. Minute bereits das 4:0 für den VfB erzielte.

 

Danach nahm Leimen deutlich Tempo aus dem Spiel und erzwang nicht mehr jede Chance so deutlich wie vorher. Der ein oder andere unnötige Fehlpass im Spielaufbau schlich sich zwar wie schon in Schatthausen ins VfB-Spiel, aber die heute gute Rückwärtsbewegung der gesamten Mannschaft bei Ballverlust sorgte dafür, dass Wiesloch zu keinen nennenswerten Möglichkeiten kam,

 

Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann ein kleiner Schock für Leimen: Holthausen verletzte sich bei einem Angriff ohne Fremdeinwirkung des Gegners, als er beim Sprint aufs Tor plötzlich Schmerzen im Bein hatte. Coach Lerma reagierte und brachte Brückner für den Doppeltorschützen, der dem VfB wohl zwei Wochen fehlen wird.

 

Bis zum Pausenpfiff passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Dieses Bild setzte sich auch nach Wiederanpfiff fort. Leimen bestimmte das Spiel, erzwang aber keine klaren Torgelegenheiten.

 

Das 5:0 von Yildiz fiel dann auch quasi "wie aus dem Nichts" in der 65. Minute. Leimen hatte bis hierher kaum Chancen herausgespielt, die Partie aber trotzdem deutlich unter Kontrolle. Wiesloch kam weiter zu keinen Torchancen.

 

Nach Yildiz` Treffer war Leimen wieder etwas konzentrierter in seinen Angriffsbemühungen. Dazu wechselte Trainer Lerma mit Darius Skowronek und Marcel Kalischko zwei hungrige Angreifer ein. Den frischen Wind bemerkte man recht zügig, denn Leimen kam wieder zu mehr Chancen.

 

Die offensichtlichste davon nutzte dann Simon Skowronek als er einen Elfmeter zum 6:0 Endstand verwandelte.

 

Als der Treffer fiel zeigte die Uhr des Schiedsrichters die 75. Spielminute an. In der Folge hatte die Heimelf das Spiel weiter unter Kontrolle und auch die ein oder andere Torchance, ein weiterer Treffer wollte allerdings nicht mehr fallen.

 

Unterm Strich bleibt eine sehr konzentrierte Leistung des VfB 2, was ob der unerwartet hohen Temperaturen an diesem Tag umso höher zu bewerten ist. Die Rückwärtsbewegung funktionierte in allen Mannschaftsteilen über 90 Minuten sehr gut und man lies den Namensvetter aus Wiesloch nicht zum Zug kommen. Die überdurchschnittliche Chancenauswertung in den ersten 20 Minuten tat ihr übriges dazu.

 

Trotzdem muss den Spielern klar sein, dass das nächste Spiel wieder bei 0:0 beginnt und mit Safak Spor Walldorf ein unangenehmer Gegner wartet. Aber mit einer konzentrierten Leistung sollte ein Sieg im Bereich des möglichen sein.

 

Aufstellung

Steiger – S. Skowronek, Ahmaxhekaj, C. Wolf, S. Wolf – S. Selzer, Nazarenus – Yildiz, Holthausen, T. Selzer – Ullrich

 

Wechsel

Brückner für Holthausen; 35. Min.

D. Skworonek für Ullrich; 65. Min.

Kalischko für Yildiz; 70. Min

 

Tore

1:0 Holthausen; 4. Min.

2:0 S. Skowronek; 5. Min.

3:0 Holthausen; 10. Min.

4:0 Yildiz; 20. Min.

5:0 Yildiz; 65. Min.

6:0 S. Skowronek; 75. Min.

 

-Steiger, 20.9.2011-

FC Fortuna Schatthausen 2 - VfB Leimen 2 2:7 (2:2)

Schütze des ersten VfB-2-Tores der Saison 2011/2012: Patrick Holthausen

1. Spieltag der Kreisklasse C Heidelberg Südwest

 

Solche Spiele wie dieses erlebt man nicht oft, das steht fest.

 

Nach einer ordentlichen Vorbereitung konnte man in der Woche vor dem ersten Saisonspiel die Anspannung innerhalb der Mannschaft spüren: zunächst lieferte man eine schwache zweite Halbzeit im letzten Test gegen die Heidelberg Generals ab, dann schienen im Training phasenweise selbst die einfachsten Spielzüge nicht mehr zu funktionieren.

 

So begann der VfB auch das Spiel in Schatthausen. Zwar war man klar spielbestimmend und lies den Ball recht sicher in den eigenen Reihen laufen, aber es fehlten Tempo und Spielwitz, um den Gastgeber wirklich in Verlegenheit zu bringen. Ein Lattentreffer von Sven Selzer in der Anfangsphase lies zwar erahnen, wo die leimener an diesem Tag hin wollten, aber erreicht wurde das Ziel zunächst noch nicht.

 

Nach gut 20 Minuten hatte man den Gegner noch nicht müde gespielt, jedoch verfielen einzelne VfB-Spieler immer wieder in Tiefschlaf. Und das nutzte Schatthausen eiskalt aus!

 

Nach 32 Minuten führte ein Fehlpass in der eigenen Hälfte zu einem Pass in die Tiefe auf den wartenden Stürmer aus Schatthausen. Der Ball wurde noch ungewollt von Leimen selbst verlängert und der Schütze des überraschenden 1:0 hatte bei seinem Abschluss auch das Glück etwas auf seiner Seite - aber der Ball war im Tor.

 

Nur zwei Minuten später schaffte es die VfB-Abwehr nicht, einen Ball eindeutig zu klären. Wieder wurde ein Fortuna-Angreifer im Strafraum freigespielt - 2:0.

 

Ab hier war der VfB dann zum Glück hellwach und zog sofort das Tempo an. Es dauerte allerdings einige Minuten bis zur ersten richtigen Torchance.

 

Ullrich bekam nach etwas mehr als 40 absolvierten Minuten einen Ball in die Gasse gespielt und der Torwart der Schatthäuser konnte ihn nur noch per Foul stoppen. Holthausen verwandelte den fälligen Elfmeter zum Anschlusstreffer. Der Keeper war zwar noch am Ball, konnte ihn aber nicht mehr entscheidend abwehren.

 

Praktisch mit dem Pausenpfiff konnte Tobias Selzer freistehend zum 2:2 treffen. Von Ullrich perfekt in Szene gesetzt behielt er Ruhe und Übersicht und schob scheinbar lässig zum Ausgleich ein.

 

In der Kabine war den Spielern des VfB eines klar: diese Parie wird noch endgültig gedreht! Und so kam Leimen auch aus den Katakomben.

 

Mit höchstem Tempo spielte man sich immer wieder vor das Tor von Schatthausen und nur vier Minuten nach Wiederanpfiff die Führung für den VfB: Stefan Wolf spielte den Ball zu Ullrich, der quasi direkt auf Holthausen verlängerte. "Holti" lies sich die Chance nicht nehmen und netzte zum 3:2 ein.

 

Fünf Minuten später sorgte Tobias Selzer nach einem Solo vom linken Flügel ins Zentrum für die Vorentscheidung.

 

Das fünfte Tor für den VfB erzielte Simon Skowronek. Er bekam einen langen Ball über die rechte Außenbahn gespielt, stand plötzlich alleine vor dem Tor und traf trotz des spitzen Winkels.

 

Dann nahm Leimen das Tempo wieder etwas aus dem Spiel heraus, blieb aber das dominierende Team. Schatthausen steckte aber zu keinem Zeitpunkt auf und kam noch zu ein par Torchancen. Jedoch blieb ihnen in der Folge das Glück im Abschluss verwert.

 

Auf der anderen Seite wurde Yildiz im Strafraum gefoult und Ullrich, der heute zwar selbst Pech vor dem Tor hatte, aber immerhin bis hierhin an drei der fünf Treffer beteiligt war, verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 6:2.

 

Den Schlusspunkt setzte dann Darius Skowronek. Sein Bruder Simon brachte den Ball von der rechten Seite der Grundlinie flach in den Strafraum und Darius Skowronek lies sich diese Chance nicht nehmen.

 

Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff dieser durchaus kuriosen Partie.

 

Der VfB brauchte an diesem Tag zwar zunächst einen kräftigen Tritt in den Allerwertesten, drehte dann aber deutlich auf und konnte die drei Punkte vollkommen verdient einsacken.

Jedoch muss man schon im nächsten Spiel das nötige Tempo und die volle Konzentration von der ersten Minute an auf den Platz bringen.

Man kann sich nicht immer auf nur eine starke Halbzeit verlassen, sondern muss dahin kommen, die gegnerischen Teams vom Anpfiff weg unter Druck zu setzen.

 

Aufstellung:

Steiger - S. Skowronek, Ahmaxhekaj, C. Wolf, S. Wolf - Meurer, S. Selzer - Nazarenus, Holthausen, T. Selzer - Ullrich

 

Wechsel:

Yildiz für Holthausen; 57. Min.

Gayer für Nazarenus; 60. Min.

D. Skowronek für Ullrich; 83. Min.

 

Bank:

M. Barth, Biermann, Glatting, Osnowin

 

Tore:

1:0; 33. Min.

2:0; 35. Min.

2:1 Holthausen (FE); 41. Min.

2:2 T. Selzer; 45. Min.

2:3 Holthausen; 49. Min.

2:4 T. Selzer; 54. Min.

2:5 S. Skowronek; 65. Min.

2:6 Ullrich (FE); 82. Min.

2:7 D. Skowronek; 90. Min.

 

-Steiger, 5.9.2011-

VfB Leimen 2 - Heidelberg Generals 6:4 (5:1)

Mit seinem Doppelpack machte er sich zum treffsichersten Schützen der Vorbereitung: Christian Ullrich

Testspiel am 25.08.2011

 

Eine Mannschaft, zwei Gesichter! Unter diesem Motto lief das letzte Testspiel des VfB 2 gegen die Heidelberg Generals.

 

In der ersten Hälfte lief der Ball bei den Gastgebern noch recht flüssig durch die eigenen Reihen. Mehrere Kombinationen führten zu guten Chancen für den VfB.

 

Die recht frühe Führung erzielte Tobias Selzer. Dessen älterer Bruder Sven erhöhte kurz darauf auf 2:0 und man ahnte: die "Zweite" nimmt dieses Spiel ernst und will unbedingt gewinnen.

 

Doch kurz darauf der erste, kleine Dämpfer: ein Pass, der exakt die Schnittstelle der Abwehr durchlief, brachte einen General-Stürmer in die optimale Position zum Anschlusstreffer.

 

Der VfB reagierte aber keineswegs geschockt und Ullrich erhöhte direkt nach dem Anpfiff auf 3:1.

 

Ein weiteres Tor von Ullrich und der erste Treffer von Meurer sorgten dann im Laufe der nächsten Minuten für den 5:1-Pausenstand.

 

Bereits in den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte nahm der Gastgeber das Tempo spürbar heraus und die Generals kamen noch zu Chancen.

 

Nach Wiederanpfiff war aber, trotz weniger Wechsel, ein völlig anderer VfB Leimen auf dem Feld: die Generals kontrollierten plötzliche die Partie.

 

Der VfB nahm so viel fahrt heraus, dass der Gegner Lunte roch und aufdrehte. Frühes Pressing und schnelle Kombinationen brachte den Generals mehrere Chancen ein.

 

Der VfB konnte sich in der zweiten Hälfte nur noch eine klare Torchancen erspielen, die aber nicht genutzt wurde.

Dafür gab es viele unnötige Ballverluste im Aufbauspiel, was die Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte.

 

Die Generals kamen durch drei Treffer bis auf 5:4 heran und hatten den Ausgleich kurz vor dem Schlusspfiff auf dem Fuß, aber ein Schuß aus gut 20 Metern verfehlte den Winkel des VfB-Gehäuses nur knapp.

 

Im Gegenzug dann doch die Entscheidung zugunsten des VfB: Stefan Wolf erlöste Leimen mit seinem Treffer zum 6:4. Kurz darauf verfehlte Gayer das siebte Tor nur knapp, als der den Pfosten traf.

 

Fazit für den VfB Leimen: mit einer konzentrierten Leistung kann man den Zuschauern attraktiven Fußball bieten, der auch zu Toren führt. Lässt man die nötige Konsquenz allerdings schleifen, bekommt man auch gegen vermeintlich schwächere Gegner große Probleme.

Und diesen Schalter wieder umzulegen, das hat das Team von Trainer Lerma zumindest gegen die Generals nicht geschafft. Zeitweise fühlte man sich an die dunklen Tage erinnert, als man von der Kreisliga bis in die C-Klasse durchgereicht wurde.

Der Weg der Mannschaft soll allerdings wieder genau in die entgegengesetzte Richtung laufen. In den bisherigen Spielen hat die Mannschaft gezeigt, dass sie dazu fähig ist. Aber auch, dass jeder Spieler dafür 90 Minuten lang 100% abrufen muss - und das in jedem Spiel.

 

Aufstellung:

Steiger - S. Wolf, C. Wolf, Ahmaxhekaj, S. Skowronek - S. Selzer, Meurer - T. Selzer, Yildiz, Brückner - Ullrich

 

Eingewechselt wurden:

N. Barth, Biermann, Cottone, Gayer, Mallok, Nazarenus, Vogel

 

Tore:

1:0 T. Selzer

2:0 S. Selzer

2:1

3:1 Ullrich

4:1 Ullrich

5:1 Meurer

5:2

5:3

5:4

6:4 S. Wolf

 

-Steiger, 29.8.2011-

SC Gaiberg / TSV Gauangelloch 2 - VfB Leimen 2 1:2 (0:1)

Kreisbildung vor Spielbeginn

Testspiel am 21.08.2011

 

Gegen die neu gegründete Spielgemeinschaft aus dem SC Gaiberg und der zweiten Mannschaft des TSV Gauangelloch konnte unsere "Zweite" knapp gewinnen.

 

Bei hohen Temperaturen tat sich das Team von Coach Lerma allerdings sehr schwer. Mit den Platzverhältnissen kamen die Spieler nicht zu 100 % klar und auch der 12:0-Erfolg bei einem Test im letzten Sommer schien dem ein oder andern VfB`ler noch im Hinterkopf zu sitzen.

 

Gaiberg hielt von Beginn an gut dagegen und brachte die VfB-Defensive ein ums andere Mal in Verlegenheit. Vor allem bei langen Bällen schien die Abwehr recht unsicher zu wirken.

 

Die größte Möglichkeit hatte ein gaiberger Stürmer allerdings bei einem Alleingang. Nach einem Solo über mehr als 30 Meter durch die leimener Hälfte, ohne in einen wirklichen Zweikampf verwickelt zu werden, setzte er den Ball an den Pfosten.

 

Die Führung für den VfB fiel nach einem Spielzug über Außen. Ullrich brachte den Ball von rechts flach in den 16er, wo Cottone bereit stand und zum 1:0 einschob.

 

Es gab "hüben wie drüben" noch Einschussmöglichkeiten, bis zum Halbzeitpfiff sollte allerdings kein Treffer mehr fallen.

 

Zur Pause wechselte der VfB munter durch. Das Spiel wurde dadurch leider nicht viel besser - allerdings auch nicht schlechter.

 

Bis zum 2:0 hatte Leimen das Spiel unter Kontrolle und kam auch zu mehreren Chancen. Eine davon nutzte Mallok, als er von Ullrich mustergültig freigespielt wurde und freistehend den Ball am herausstürzenden Keeper vorbeischieben konnte.

 

In der Folge zog sich der VfB immer mehr zurück und kam noch zu einigen Konterchancen.

Die eindeutigeren Möglichkeiten hatte allerdings der Gastgeber und so erzielten sie auch den Anschlusstreffer.

 

Bei mehreren Standards schaffte es der VfB nicht, den Ball deutlich zu klären und so führte ein Kopfball nach einem Eckstoß zum Tor für Gaiberg/Gauangelloch.

 

In den letzten Spielminuten hatten die Hausherren mehrmals die Möglichkeit zum Ausgleich - aber ohne das nötige Glück im Abschluss.

 

Die leimener Spieler waren am Ende über den Schlusspfiff erleichtert ob des Wissens, trotz des Sieges nicht gerade das beste Testspiel in dieser Vorbereitung abgeliefert und zwar verdient aber auch recht glücklich gwonnen zu haben.

Positiv bleibt zu erwähnen, dass der läuferische und kämpferische Einsatz bei jedem gestimmt hat und man, wenn das Spiel schnell gemacht wurde, auch zu seinen Chancen kam.

Mit etwas mehr Ruhe im Abschluss und etwas mehr Konzentration in der Rückwärtsbewegung hätte man sich die Spannung am Ende sparen können.

 

Aufstellung:

Steiger - S. Wolf, C.Wolf, Ahmaxhekaj, Gayer - S. Selzer, S. Skowronek - Cottone, Holthausen - D. Skowronek, Ullrich

 

eingewechselt wurden:

N.Barth, Brückner, Glatting, Mallok, Schlosser, Vogel, Weritz

 

Tore:

0:1 Cottone

0:2 Mallok

1:2

 

-Steiger, 22.08.2011-

Der VfB über Ullrich, Christian und Stefan Wolf (v.l) im Angriff
Der VfB macht sich für einen gegnerischen Eckball bereit
Ullrich, D. Skowronek und Cottone (v.l. in weis) im Siebenkampf um den Ball
Ullrich reklamiert - Selzer, Cottone, Skowronek, S. Wolf und Skowronek (v.l.) sind wieder auf dem Weg nach hinten

FC Dossenheim 2 - VfB Leimen 2 2:3 (2:1)

Dossenheim köpft nach einer Ecke zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung ein

Testspiel am 16.08.2011

 

Bereits vor Spielbeginn kündigte Coach Lerma an, dass nun die letzte Phase der Vorbereitung begonnen hat.

 

Es stehen nur noch zwei Wochen Training und zwei Testspiele an.

 

 

Mit der Begegnung in Dossenheim konnte man unterm Strich zufrieden sein. In der ersten Hälfte war jedoch der Gastgeber das bessere Team und führte zur Pause folgerichtig mit 2:1.

 

Das 1:0 fiel nach einem leimener Ballverlust an der eigenen Eckballfahne. Die Flanke wurde aus 6 Metern erfolgreich verwertet.

 

Den Ausgleich erzielte Holthausen nach toller Einzelleistung: er bedrängte zwei Dossenheimer beim Aufbauspiel. Einer der beiden verlor den Ball an den Stürmer und "Holti" blieb vor dem Tor cool und schob zum 1:1 ein.

 

Das 2:1 für Dossenheim fiel nach einer Ecke. Die Wolf-Brüder stiegen zwar mit nach oben, doch irgendwie schaffte es der dossenheimer Angreifer, den Ball direkt neben den langen Pfosten zu setzen.

 

Zur Pause rüttelte Trainer Lerma seine Mannen wach! Leimen musste im läuferischen Bereich unbedingt zulegen und mehr Ruhe im Spielaufbau an den Tag legen - was im zweiten Spielabschnitt auch gelang!

 

Den Ausgleich erzielte Ullrich, nachdem Sven Selzer vor dem 16er der Dossenheimer energisch nachsetze und den Ball eroberte. Ullrich vollendete den folgenden Angriff gekonnt.

 

Das 3:2 Mitte der zweiten Hälfte erzielte Glatting nach einem schönen und vor allem schnellen Spielzug über links. Stefan Wolf schickte Nickler die Linie entlang; dieser brachte den Ball in den Strafraum. Cottone verpasste noch, aber Glatting lies sich die Chance freistehend nicht mehr nehmen.

 

In der Folge verflachte das Spiel etwas. Beide Teams mussten dem bis dahin hohen Tempo Tribut zollen. Leimen verteidigte in der Folge geschickt und lies kaum noch Möglichkeiten für Dossenheim zu.

 

Fazit des Spiels: mit der ersten Hälte kann man nicht viel anfangen. Tritt man allerdings in der Liga auf wie im zweiten Spielabschnitt, ist mit dem VfB durchaus zu rechnen.

 

Das nächste - und vorltzte - Spiel findet am kommenden Sonntag beim SC Gaiberg statt. Anpfiff ist um 17:00 Uhr.

 

Aufstellung:

Steiger - S. Wolf, Weritz, Schlosser, Gayer - S. Selzer, C. Wolf - Meurer, Ullrich, Brückner - Holthausen

 

eingwechselt wurden:

Biermann, Cottone, Glatting, Heim, Nickler, Schlosser, Vogel

 

Tore:

1:0

1:1 Holthausen

2:1

2:2 Ullrich

2:3 Glatting

 

-Steiger, 19.8.2011-

Die Teams betreten gemeinsam den Platz
Schweigeminute für das verstorbene Ehrenmitglied Günter Weidemeier
Der VfB im Angriff mit Meurer, Schlosser, S. Selzer (v.l.). Steiger (in Rot) bleibt allerdings in seinem Kasten
Wolf (r.) zeigt vollen Einsatz. Meurer (l.) staunt.

SV Waldhilsbach 2 - VfB Leimen 2 abgebrochen

Die Spieler nach dem Abbruch auf dem Weg in die Kabine

Testspiel am 14.08.2011

 

Das Spiel wurde leider nach einer guten viertel Stunde abgebrochen. Pünktlich zum Anpfiff begann es stark zu regnen; nach ein par Minuten kamen noch Blitze hinzu, sodass der Schiri keine andere Wahl hatte, als das Spiel abzupfeifen.

 

 

Bis dahin hatten beide Teams auf rutschigem Boden allerdings ein flottes Spiel abgeliefert und es gab jeweils drei, vier Einschussmöglichkeiten.

 

Aus leimener Sicht ist aufgrund der kurzen Spieldauer kaum eine Bewertung möglich. Jedoch hatte man den Eindruck - wie schon in Hemsbach - dass die Mannschaft einige Minuten braucht um ihren Spielfluss zu finden.

 

Das nächste Spiel findet am Dienstag, den 16.8. in Dossenheim statt.

 

Aufstellung:

Steiger - Gayer, C. Wolf, Ahmexhekaj, Vogel - S. Selzer, Biermann - Holthausen, S. Skowronek, Nazarenus - Glatting

 

Bank:

Brückner, Schlosser, Ullrich, Weritz, S. Wolf

 

Tore:

fehlanzeige

 

-Steiger, 15.8.2011-

Gayer am Boden! War es ein Foul oder nur der nasse Rasen?
Die VfB-Bank stellt sich unter. Coach Lerma hält tapfer die Stellung
Biermann (Mitte) leitet einen Angriff ein. C. Wolf, Vogel und Ahmexhekaj (v.l. in weis) ziehen mit

SG Hemsbach - VfB Leimen 2 2:1 (0:0)

Steht auf seine alten Tage da, wo ein Stürmer stehen muss: Darius Skowronek

Testspiel am 10.08.2011

 

Unzählige Chancen, konditionelle und spielerische Überlegenheit, flüssiges Passspiel trotz mehrfacher Wechsel, ordentliche Gesamtleistung gegen einen höherklassigen Gegner – und 1:2 verloren!

Das ist die Bilanz der "Zweiten" nach dem Testspiel am Mittwochabend in Hemsbach.

 

Etwas holprig ging es zu Beginn des Spiels zu. Bis man sich an den tiefen Boden und den flatterigen Ball gewöhnt hatte, vergingen etwa 10 Minuten. Dann zogen die Leimener allerdings das Tempo an, was zur Folge hatte, dass die Hemsbacher im Verlauf der ersten Hälfte meistens nur dem Ballführenden Gegner hinterher liefen.

 

Leimen erspielte sich mehrere vorzügliche Einschussmöglichkeiten, war aber im Abschluss und oft auch schon beim berühmten finalen Pass nicht konsequent genug.

 

Auch nachdem Coach Lerma zur Halbeit und um Verlauf der zweiten Spielhälfte wieder ordentlich durchwechselte, behielt der C-Ligist das Heft in der Hand und erspielte sich Chance um Chance.

Aber weiter ohne Glück im Abschluss.

 

Als dann Darius Skowronek den einzigen leimener Treffer an diesem Tag erzielte, war es beinahe schon zu spät, da das Spiel dem Ende entgegen lief und Hemsbach mit dem Angriff davor in Führung gegangen war.

Ein langer Ball aus dem Mittelfeld durch die Abwehrkette in den Lauf des Mittelstürmers und dessen Abschluss besorgten die Führung für die Hausherren.

 

Dann der Treffer durch Skowronek: Ullrich wurde im Strafraum frei gespielt, traf aber nur den gegnerischen Torwart. Der konnte den Ball aus kurzer Distanz nicht festhalten und Skowronek musste nur noch einschieben.

 

Der erste hemsbacher Angriff nach dem Ausgleich sorgte dann direkt wieder für die Führung.

Ähnliches Schema wie beim ersten Treffer: langer Ball aus dem Mittelfeld, der Stürmer steht frei und schießt den Ball von der 16er-Linie in der Winkel.

 

Selbst nach dem erneuten Rückstand spielte der VfB weiter nach vorne und kam zu genügend Möglichkeiten um auszugleichen. Aber es blieb bis zum Schlusspfiff beim 2:1 für Hemsbach.

 

Fazit: auch wenn man klar besser als der Gegner ist, muss man frühzeitig die Tore und den Sack zu machen. So hat man die Hemsbacher bis zuletzt im Spiel gehalten und zwei Unachtsamkeiten in der Defensive werden brutal bestraft.

Die Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist, stimmt jedoch weiter positiv im Hinblick auf den immer näher rückenden Saisonbeginn.

Zudem fehlten wieder einige Spieler: 15 aus fast 40 haben es in den Kader geschafft – der Rest war krank, verletzt, im Urlaub oder musste arbeiten. Potential ist also genug vorhanden. Es muss nur umgesetzt werden.

 

Das nächste Spiel bestreitet der VfB 2 am kommenden Sonntag, den 14.8. um 14:30 Uhr bei der zweiten Mannschaft des SV 08 Waldhilsbach aus der B-Klasse.

 

Aufstellung:

Steiger – Vogel, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf – Meurer, S. Selzer – Brückner, S. Skowronek, Nazarenus – Nickler

 

Eingewechselt wurden:

Biermann, Glatting, D. Skowronek, Ullrich

 

Tore:

1:0

1:1 D. Skworonek

2:1

 

-Steiger, 11.8.2011-

Der VfB in Person von Brückner, S. Selzer, Schlosser, Christian und Stefan Wolf (v.l. in weis) in der Defensive
Coach Lerma bei der Halbzeitansprache
Ullrich, D. Skowronek, Nickler und Brückner (v.l.) machen sich für einen Wechsel bereit
Meurer im Zweikampf, S. Skowronek schaut zu

SpVgg Ilvesheim 2 - VfB Leimen 2 0:4 (0:2)

Machte trotz (oder gerade wegen?) Geburtstagstortengenuss ein gutes Spiel: Tobias Selzer

Testpiel am 03.08.2011

 

Ein nettes Geburtstagsgeschenk bekam Tobias Selzer von seinen Teamkollegen zur vollendung seines 23. Lebensjahres:

einen nie gefährdeten Auswärtssieg.

 

Offiziell hat der VfB 2 insgesamt 40 Spieler in seinem Kader.

Heute konnte Coach Lerma allerdings aus den verschiedensten Gründen (Verletzungen, Krankheit, Urlaub, Trainingsrückstand, Arbeit und sogar Stau) lediglich auf 14 Spieler zurückgreifen.

 

Zu diesen gesellte sich noch der eigentlich bereits abgewanderte Tobias Gerken, sodass man vier Mann auf der Bank hatte.

 

 

Es wurde ab Beginn der zweiten Halbzeit auch ordentlich durchgewechselt. Positiv hierbei war: es schadete dem Spiel des VfB nicht.

 

Natürlich, die Kombinationen waren nicht mehr ganz so flüssig wie zu Beginn des Spiels und mit zunehmender Dauer bekamen die Ilvesheimer auch die ein oder andere Torchance mehr als zu Beginn der Partie.

Dennoch wurden die Tore in der zweiten Hälfte schön heraus gespielt.

 

Den größten Schulterklopfer erntete der eingewechselte Dariusz Skowronek für seinen Traumpass auf Brückner, der anschließend den Keeper des Gastgebers umkurven und locker zum Endstand einschieben konnte.

 

Vorher trafen bereits Stefan Wolf - aufgepasst: per direktem Freistoß! Wer es nicht glauben möchte: es gibt genug Augenzeugen! - und zwei mal Simon Skowronek.

 

Die einzige Großchance für den Gegner ließ die VfB-Defensive direkt nach dem 1:0 zu, als Torwart Steiger bereits geschlagen war, Chrstian Wolf aber noch mitspielte und den Ball von der Linie kratzen konnte.

 

Insgesamt trat die Mannschaft sehr geschlossen und konzentriert auf. Der Kunstrasen der Ilvesheimer kam der Spielweise des selbsterklärten Aufstiegskandidaten entgegen und so fragten sich einige einheimische Zuschauer, ob der VfB an diesem Tag tatsächlich seine zweite Mannschaft ins Rennen schickte.

 

Vor dem Hintergrund, dass einige Leistungsträger nicht dabei waren, können sich alle eingesetzten Spieler über diese Aussage umso mehr freuen.

 

Trotzdem sollte keiner vergessen:

Es ist noch nicht ein Punkt für die neue Saison gewonnen und in den letzten vier Vorbereitungswochen muss jeder noch mehrmals sein Maximum an Leistung abrufen, um Coach Lerma von einem Platz in der Startelf am ersten Spieltag zu überzeugen.

 

Unterm Strich konnten die Spieler mit dem Ergebnis und der Art und Weise dessen Zustandekommens rundum zufrieden sein und mit ordentlich Rückenwind den nächsten Aufgaben entgegensehen.

 

Aufstellung:

Steiger - S. Skowronek, Schlosser, C. Wolf, S. Wolf - Brückner, Nazarenus, S. Selzer, T. Selzer - Glatting, Holthausen

 

eingewechselt wurden:

Cottone, Biermann, Gerken, D. Skowronek

 

Tore:

1:0 S. Wolf

2:0 S. Skowronek

3:0 S. Skowronek

4:0 Brückner

 

Das nächste Testspiel:

Mittwoch, 10.08.2011, 19:00

SG Hemsbach - VfB Leimen 2

 

-Steiger, 4.8.2011-

Steiger fängt eine Ecke ab. Nazarenus, Schlosser, Biermann, S. Wolf und Gerken (v.l.) müssen nicht eingreifen
Die Mannschaft stimmt für T. Selzer (mittig tanzend) nach dem Spiel ein Ständchen zum Geburtstag an
S. Selzer beim Kopfballduell im Mittelfeld. S. Wolf (Nr. 12) und Nazarenus schauen zu
S. Selzer und S. Wolf im Dreikampf mit einem Ilvesheimer. Biermann sieht aus dem Hintergrund zu

VfB Leimen 2 - FV Nußloch 2 2:3 (2:1)

Hat alles mitgenommen. Tor erzielt, stark gespielt und angeblich elfmeterwürdig gefoult: Tim Brückner

Krombacher Pokal des Fußballkreises Heidelberg am 23.07.2011

 

In einem spannenden Pokalfight konnte sich die 2. Mannschaft des FV Nussloch gegen die Lerma-Truppe knapp mit 3:2 durchsetzen. Zur Pause führten die Leimener noch mit 2:1, doch an diesem Tag war den Blau-Schwarzen das Glück einfach nicht hold.

 

Nach ordentlichem Beginn der Leimener waren es die Nusslocher, die nach 16 Minuten mit 1:0 in Führung gingen. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel wurde ein Angreifer mit einem Pass in die Tiefe freigespielt und dieser lupfte den Ball gekonnt über den mit aufgerückten Steiger ins Tor.

 

Danach nahm der VfB das Heft in die Hand und gab es bis zum Abpfiff auch nicht mehr her.

Die Folge: mehrere Chancen wurden mit ansehnlichen Kombinationen herausgespielt. Zwei davon führten dann auch zu Toren!

 

In der 21. Minute erzielte zunächst Tim Brückner den Ausgleich, als Tobias Selzer ihm den Ball, nach einem Solo quer durch die nußlocher Hälfte, mustergültzig zuspielte.

 

In der 39. Minute war es dann Selzer selbst, der die Führung erzielte. Simon Skowronek versuchte vorher selbst, das Leder über die Linie zu drücken, doch hier stand noch der gute nußlocher Torwart im Weg. Gegen den Abstauber von Selzer war er dann allerdings machtlos.

 

In der zweiten Halbzeit behielt Leimen die Kontrolle über das Spielgeschehen, doch selbst die besten Möglichkeiten konnten heute einfach nicht genutzt werden. So kam es, wie es kommen musste!

 

Der Ausgleich für die weiß gekleideten Nusslocher fiel aus stark abseitsverdächtiger Position heraus. Ein langer Ball auf den Stürmer aus der eigenen Hälfte, der stand wieder frei vor Steiger und konnte sich sein Ziel aussuchen; er wählte das – aus stürmersicht – untere, linke Eck. Zu diesem Zeitpunkt waren 62 Minuten gespielt.

 

Sieben Minuten Später kam es zu einem Dreikampf zwischen Brückner und zwei Nusslochern im leimener 16er, in dessen Verlauf einer der beiden Stürmer über seine eigenen Füße stolperte.

Schiedsrichter Stefan Weinzierl sah in dieser unübersichtlichen Situation allerdings die Ursache hierfür im Einsteigen vom heute stark aufspielenden Brückner und pfiff Elfmeter. Der nußlocher Schütze gab sich hierbei keine Blöße und setzte den Ball flach ins linke Eck, direkt neben den Pfosten.

 

Danach spielte nurnoch der VfB, ohne jedoch einen weiteren Treffer zu erzielen.

Die größte Möglichkeit hatte, in der letzten Minute, der eingewechselte Holthausen, der freistehend den Ball zwar am Gästekeeper vorbei, aber leider nur gegen den rechten Torpfosten bugsieren konnte.

Und wie sollte es an einem solchen Tag auch anders sein: statt zu einem der beiden frei stehenden leimener Angreifern, rollte der Ball vom Aluminium direkt dem immer noch am Boden liegenden Keeper in die Arme.

 

Kurz darauf pfiff Schiri Weinzierl ab und die Nusslocher konnten sich über das Weiterkommen freuen.

 

Fazit dieser Begegnung für unser Team aus der C-Klasse:

Man war spielerisch und taktisch stärker als ein höherklassig spielender Gegner, traf aber zu selten dessen Tor.

Auch wenn das Spiel verloren ging, waren sich hinterher alle einig, dass man auf einem guten Weg in Richtung Aufstieg ist und sich so schnell vor keinem der kommenden Gegner verstecken muss.

 

Schon am Mittwoch, den 27. Juli, treffen Leimen und Nussloch wieder aufeinander. Diesmal jedoch zu einen Test auf nußlocher Boden. Begleiten Sie unser junges Team gene in den Nachbarort. Anpfiff ist um 19:00 Uhr.

 

Aufstellung VfB:

Steiger – Vogel (75. Nazarenus), Schlosser, Marian Weritz (70. Glatting), Heim (55. S. Wolf) – Brückner, C. Wolf, S. Selzer, T. Selzer – Yildiz (70. Holthausen), S. Skowronek (85. Biermann)

 

Tore:

17. Min: 1:0

21. Min: 1:1 Brückner

39: Min: 2:1 T. Selzer

63. Min: 2:2

70. Min: 2:3 (FE)

 

-Steiger, 25.7.2011-



T. Selzer beim Freistoß; im Strafraum warten (v.l. in blau-schwarz) Brückner, Glatting, S. Selzer, und C. Wolf auf den Ball - Foto: Jennifer Ayhan
Coach Lerma bei der Halbzeitansprache - Foto: Jennifer Ayhan
Verstehen die Welt nicht mehr: Brückner, Nazarenus, Schlosser (verdeckt), C. Wolf, S. Selzer (verdeckt) Steiger und S. Wolf (vl.) direkt nach der Elfmeterentscheidung - Foto: Jennifer Ayhan
Weritz und Yildiz verlassen den Platz. Glatting (verdeckt) und Holthausen (nicht im Bild) werden für sie eingewechselt - Foto: Jennifer Ayhan
Yildiz und Wolf im Kampf um den Ball. Im Hintergrund sieht Schlosser zu - Foto: Jennifer Ayhan

1. Platz beim eigenen Blitzturnier

Leimen, 17. Juli 2011

Na, geht er rein? (Yildiz, Heim, Marco Barth; v.l.)

Nach der Klatsche in Mannheim stand der zweite Test der Vorbereitung an. Im Rahmen des Stadionfestes 2011 spielte die "Zweite" ein Blitzturnier gegen die eigene A-Jugend, den FC Badenia St. Ilgen 2 und die SG Gaiberg/Gauangelloch.

 

 

 

Aufgrund des sonntäglichen Dauerregens wurde der ursprüngliche Modus - jeder gegen jeden, jeweils 30 Minuten - kurzfristig abgeändert, um den frisch eröffneten Platz nicht all zu sehr zu beanspruchen.

 

Der VfB 2 trat zunächst im Halbfinale gegen St. Ilgen an; Spieldauer: 45 Minuten.

Eine muntere Halbzeit boten die beiden Teams, es gab schöne Kombinationen und es war zu jeder Zeit eine faire Begegnung. 4:2 hieß es dann am Ende für den Gastgeber, nach Toren von Tobias Selzer, Ahmaxhekaj, Ullrich und Brückner.

 

Im zweiten Halbfinale besiegte die A-Jugend die SG Gaiberg/Gauangelloch mit 3:0; somit kam es zum VfB-Internen Finale, das die "ältere" Mannschaft nach Toren von Glatting und erneut Tobias Selzer mit 2:0 gewinnen konnte.

 

Coach Lerma wechselte in beiden Spielen munter durch - was dem Spielfluss aber nicht schadete.

 

Für den VfB beim Blitzturnier im Einsatz:

Armend Ahmaxhekaj, Marco Barth, Nikolas Barth, Tim Brückner, Pietro Cottone, Felix Gayer, Hendric Glatting, Christian Heim, Waldemar Nazarenus, Sebastian Nickler, Waldemar Osnowin, Patrick Salzgeber, Sven Selzer, Tobias Selzer, Simon Skowronek, Simon Steiger, Christian Ullrich, Erik Vogel, Marian Weritz, Stefan Wolf, Bilen Yildiz

 

Nicht vergessen:

Am kommenden Samstag, den 23. Juli, empfängt der VfB 2 den FV Nußloch 2. Der Sieger der Partie darf in der ersten Runde des Krombacher Kreispokals gegen die Kreisliga-Mannschaft des FC Dossenheim antreten.

 

-Steiger, 18.7.2011-

Tobias Selzer, Simon Skowronek & Ullrich im Angriff (v.l. in blau); Schiri Winter (in gelb) beobachtet die Szene
Marian Weritz, Sven Selzer, Salzgeber, Simon Skowronek, Yildiz & Nazarenus (v.l. in blau) beim Spielaufbau
Die "Bankdrücker" beobachten einen leimener Angriff

ESC Blau-Weiss Mannheim - VfB 5:0 (1:0)

Testspiel am 10. Juli 2011

 

Der erste Test ging, betrachtet man rein das Ergebnis, in die Hose!

 

Gegen den A-Ligisten hatte man durchaus auch selbst genug Chancen um einzunetzen, aber irgendwie wollte das Runde an diesem Tag nicht ins Eckige.

Was folgte, kennt jeder Fußballer: wenn man seine eigenen Möglichkeiten nicht nutzt, wird das bestraft!

 

Dass es gleich fünf Gegentore waren, ist natürlich unschön; aber im Hinblick darauf, dass die Spieler eine anstrengende erste Trainingsoche mit intensiven Laufeinheiten hinter sich hatten und Coach "Chico" Lerma während des Spiels munter wechselte, kein Beinbruch.

 

Nach dieser ersten Standortbestimmung kennt jeder, der auf dem Platz stand, hoffentlich nun seine Defizite etwas genauer und hat während der nächsten Wochen in der Vorbereitung genug Zeit daran zu arbeiten.

 

Schon am kommenden Sonntag will die Mannschaft dieses Ergebnis beim Blitzturnier gegen die eigene A-Jugend, die zweite aus St. Ilgen und die neu gegründete Spielgemeinschat Gaiberg/Gauangelloch im Rahmen des Stadionfestes vergessen machen.

 

Startelf:

Barth, Marco - Wolf, Christian; Schlosser, Jan; Ahmaxhekaj, Armend; Wolf, Stefan - Skowronek, Simon; Selzer, Tobias; Selzer, Sven; Brückner, Tim; Yildiz, Bilen - Ullrich, Christian

 

Wechsel:

Halbzeit:

Barth, Nikolas; Schneider, Tobias; Heim, Christian; Vogel, Erik; Weritz, Marian; Glatting, Hendric & Mallok, Dennis

für

Wolf, Christian; Ahmaxhekaj, Armend; Wolf, Stefan; Skowronek, Simon; Brückner, Tim; Yildiz, Bilen & Ullrich, Christian

65. Min:

Wolf, Stefan; Ullrich, Christian & Brückner, Tim

für

Selzer, Sven; Schlosser, Jan & Selzer, Tobias

 

Tore:

40. Min: 1:0

65. Min: 2:0

70. Min: 3:0

85. Min: 4:0

90. Min: 5:0

 

-Steiger-

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